Schüleraustausch mit St. Petersburg 2016

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Seit vielen Jahren pflegt das Gymnasium Heidberg mit der Schule Nr. 72 in St. Petersburg (Russland) eine Austauschpartnerschaft. Das Leben in Familien bietet den Schülerinnen und Schülern beider Schulen wertvolle neue Erfahrungen. In diesem Jahr haben Ulrike Matussek und unsere ehemalige Kollegin Pamela Echkina die Gruppe nach St. Petersburg begleitet.

Einen Einblick von der Ergebnissen gibt der folgende Bericht: „Unserem Kurs und uns hat das Programm der Reise sehr gut gefallen, da unsere Veranstaltungen und Pläne sehr abwechslungsreich und spannend waren. Wir haben unter anderem viele Sehenswürdigkeiten besucht und somit geling es uns auch, viele Eindrücke der Stadt St. Peterburg zu erhalten.

Den ersten Tag, welchen wir in unseren Gastfamilien verbrachten, war für uns alle sehr aufregend. Mit einer noch unbekannten Familie eine andere Stadt zu besichtigen, ist aber auch gleichzeitig eine schöne Erfahrung.

Am zweiten Tag trafen wir uns morgens an der Schule Nr. 72 und fuhren gemeinsam mit den russischen Kindern und Lehrern mit der Metro zur Isaakskathedrale. Dort gab es extra eine Führung für uns auf Deutsch, die von einer älteren russischen Schülerin geleitet wurde. Auch war es eine kleine Besonderheit, die höchste Plattform der Isaakskathdrale zu besuchen. Danach aßen wir zusammen bei einem russischen Schnellimbiss, welches uns netterweise von der Stiftung des deutsch-russischen Jugendaustausches finanziert wurde. Nachdem besichtigten wir noch die Peter und Pauls-Festung. Dies war ein sehr beeindruckend voller Tag für uns und wir freuten und auf die kommenden Tage.

An Tag 3 erfreuten wir uns über eine ausgiebige Busfahrt durch die Stadt, auf welcher wir einen sehr spannenden Aufenthalt auf einem bedeutsamen Friedhof hatten. Später besuchten wir ebenso das Brotmuseum.

Am vierten Tag, einem Samstag, ging es in die weltberühmte Ermitage. Die Ermitage ist ein riesengroßes Kunstmuseum. Dort machten wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern eine Rallye. Anschließend ging es zur einer Bootsfahrt auf der Newa. Nach diesem aufregenden Programm unternahmen wir noch alle etwas mit unseren Partnern.

Der fünfte Tag startete für alle etwas anders, da es der Tag war, den die Gastfamilien selbstständig planen konnten. Viele Gastfamilien hatten den gleichen Tagesplan und somit trafen sich einige, um gemeinsam den Peterhof zu besichtigen. Abends guckten alle Fußballfans zusammen mit den Lehrern das Deutschlandspiel in einem Restaurant.

Am Montag fuhren wir wieder mit unserem Reisebus los. Diesmal allerdings nicht Richtung Stadt, sondern auf die Straße des Lebens. Diese Straße ist besonders wichtig für alle Petersburger, da diese während der Blockade die einzige Verbindung zur Außenwelt war. An der Straße gab es verschiedene Denkmäler und Statuen, die alle an die schwere Zeit der Blockade erinnern, und an diesen machten wir kurze Stopps, um sie uns genauer anzuschauen. Nach dieser Bustour gingen wir wieder mit unseren russischen Partnern gemeinsam in die Stadt oder nach Hause.

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Für Dienstag standen keine Besichtigungen auf dem Programm, sondern wir hatten die Aufgabe, in der Schule an unseren Präsentationen zu arbeiten. Die Idee der Präsentation war es, zusammen mit den russischen Schülern etwas über eine Sehenswürdigkeit im Zusammenhang mit der Blockade „Leningrads“, dem heutigen St. Petersburg, herauszufinden. Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt, trotz einiger Sprachhindernisse. Abends gingen wir bowlen und hatten so einen gemeinsamen Abschluss einer sehr schönen und spannenden Reise. Mittwoch flogen wir morgens um 8:00 Uhr wieder zurück nach Hamburg.

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Zusammenfassend kann man sagen, dass die Reise eine großartige Erfahrung für uns alle war. Es war spannend, in einer russischen Familie zu leben und somit auf direktem Wege etwas über die russische Kultur und über das Land Russland zu erfahren. Nach diesem Austausch sind wir alle der Meinung, dass so ein Austausch – trotz politischer Schwierigkeiten ist er eine tolle Möglichkeit, die deutsch-russische Freundschaft zu fördern – weiterhin durchgeführt werden sollte.“

Leah Räther (9b) und Julia Maier (9d)