Schüleraustauschprogramm Kanada

Über 170 Hamburger Schülerinnen und Schüler haben im Mai 2018 ihr Interesse an der Teilnahme am Schüleraustauschprogramm Kanada bekundet. Hierbei handelt es sich um einen direkten Austausch auf Gegenseitigkeit mit Unterbringung in Gastfamilien.

Vom Gymnasium Heidberg hat es Helena Kronefeld aus der 9a unter die 10 % der Auserwählten geschafft und wurde an eine Austauschpartnerin vermittelt. Sie wird ihre 3-monatige Reise nach Kanada im August antreten. Die kanadischen Gastschüler werden vom 21. März bis 11. Juni ihren Aufenthalt in Hamburg haben.Wir gratulieren ihr ganz herzlich und freuen uns mit ihr über das positive Vermittlungsergebnis. Informationen zum Austauschprogramm gibt es hier, zu den Terminen hier.

Romarai Ollinger

Kulturfestival China Inn 2019 – Gastfamilien gesucht

Konzert in der Laeisz-Halle

Die Veranstaltungsreihe CHINA INN Hamburg ist eine Initiative des Hamburger Senats. Jedes Jahr kommen Kinder aus Shanghai nach Hamburg, um das deutsche Familienleben kennenzulernen, Konzerte zu geben und damit den kulturellen Austausch zwischen den Partnerstädten Hamburg und Shanghai zu fördern und zu unterstützen. Das Heidberg-Orchester durfte schon dreimal am Orchesterfestival teilnehmen und ist 2016 nach Shanghai gereist.
Der Veranstalter würde sich sehr freuen, wenn Familien vom Gymnasium Heidberg Gastkinder aus China im Ende Juni/Anfang Juli 2019 für einige Tage bei sich aufnehmen könnten. Es werden 60 Kinder zwischen 9 und 12 Jahren aus Shanghai erwartet. Im Rahmen des Jugendmusikfestivals CHINA INN 2019  wird  am 1. Juli 2019 von 19:30–21:30 Uhr ein Konzert in der Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg-Heimfeld stattfinden. Nähere Informationen zum Gastelternaufruf gibt es hier.

 

NaWi-Profil (S 2) – Exkursion zur Uni Hamburg

Nano Science  im  NaWi-Profil des Gymnasiums Heidberg – Exkursion zur Uni Hamburg in Rahmen von  Molecules & Schools  zum Thema „Nanowissenschaften“

Das NaWi-Profil (S 2)

Am 21. Januar 2019 hat das NaWi-Profil eine Exkursion an die Universität Hamburg von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr gemacht. Dort haben wir Versuche zum Thema „Nanowissenschaften“ durchgeführt. Wir haben uns am Schülerforschungszentrum am Institut für physikalische Chemie getroffen und wurden in einen Seminarraum geführt, in dem wir zuerst einmal in das Thema eingeführt wurden. Ein Lehramtstudent hat uns eine Präsentation darüber gehalten, was wir an dem Tag alles machen würden und hat uns grob die Welt der Nanowissenschaften erklärt, in der „gigantisch“ ungefähr so viel heißt wie „gerade so mit dem Auge sichtbar“.

Danach wurden wir hoch in die Labore geführt. Dort musste man einen weißen Laborkittel und eine Schutzbrille tragen, sonst durfte man diese nicht betreten. Genauso mussten lange Haare zum Zopf gebunden werden.

Wir wurden in Dreiergruppen aufgeteilt und haben in diesen Gruppen jeweils ein Experiment durchgeführt, das uns die Welt der Nanowissenschaften näher gebracht hat. Dabei wurden wir von einigen Studenten betreut, die Nanowissenschaften studierten. Sie alle waren sehr nett und offen und haben uns auch gerne Fragen über die Universität und ihre Studiengänge beantwortet.

Eines unserer Experimente war beispielsweise der chemische Sonnenuntergang, der um ein Vielfaches vereinfacht dargestellt hat, wie der echte Sonnenuntergang funktioniert. Dabei haben wir Schwefel-Nanopartikel hergestellt, die – je größer sie wurden – immer mehr Licht brachen. So wurde es von Gelb schließlich zu Rot und im Endeffekt Schwarz – die Sonne war demnach untergegangen.

Kurz vor der Mittagspause durften ein paar Gruppen sich ein sogenanntes Rasterelektronenmikroskop ansehen. Unter diesem Gerät haben wir uns die Fraktalstruktur von Silber angesehen; das heißt, dass es sich so geformt hat, wie man es von Schneeflocken kennt. An einem Ast gab es also immer mehr kleinere Äste, bis man abschätzen konnte, wie viele Atome ungefähr einen winzig kleinen Ast bildeten, da man so weit heranzoomen konnte.

Das Rasterelektronenmikroskop

In der Mittagspause, die etwas weniger als eine Stunde lang war, da wir überzogen hatten, durften wir in die Mensa der Universität gehen und uns Essen kaufen oder wahlweise auch zu umstehenden Kiosks und Bäckern gehen.

Um 13:00 Uhr gingen wir zurück in die Labore, um weitere Versuche zu machen. Einer davon war der Lotus-Effekt. Der Name stammt von der Natur, vom Lotus, dessen Blätter eine raue Oberfläche haben und so Wasser besser abperlen lassen, was der Lotus zur Reinigung nutzt. Wir haben diesen Effekt nachgeahmt mit einer CD, von welcher wir einen Teil mit ätzender Flüssigkeit betropft haben, wodurch die gewünschte raue Oberfläche entstand.

Der Lotus-Effekt

Darauf haben wir kleine Tropfen von Tinte gespritzt. Auf der glatten Oberfläche hafteten sie und bildeten gewöhnliche Tropfen, doch auf der rauen Oberfläche bildeten sich vollkommen runde Kugeln, die einfach runter rollten, wenn man die CD kippte. Das liegt daran, dass Flüssigkeiten immer die kleinste Oberfläche haben möchten, was auf einer rauen Oberfläche nunmal eine Kugel wäre.

Schließlich haben wir den Tag an der Universität beendet, indem wir alle zusammenfassend unsere Versuche den anderen erklärt haben. Dann haben wir noch einen Fragebogen ausgefüllt, wie wir die Veranstaltung fanden, was man besser machen könnte und ob wir weitere Veranstaltungen mitmachen würden. Danach durften wir nach Hause gehen.

Bericht: Ella Böttcher (S2), NaWi-Profil Fh

 

Einladung zum WPU-Infoabend

Die Wahl der Wahlpflichtkurse für das kommende Schuljahr 2019/2020 steht bevor und wir möchten alle Eltern über die Angebote und den Wahlprozess informieren. Unsere Schülerinnen und Schüler werden am 14. Februar 2019 während des Schultags informiert. Ergänzend zu den Informationen wird ein Elternabend stattfinden, und zwar am Donnerstag, den 21. Februar 2019 (in der Pausenhalle). Beginn ist 19:30 Uhr (zum Einladungsschreiben geht es hier).
Die Schülerinnen und Schüler bekommen vor ihrer Informationsveranstaltung eine Broschüre ausgehändigt, in der sowohl die wesentlichen Rahmenbedingungen für die Kurswahlen als auch die einzelnen Kursangebote vorgestellt werden. Diese Informationsbroschüre steht zusätzlich hier auch zum Download zur Verfügung. Ebenfalls findet man dort die Links, die zum Download der Wahlbögen führen.

„Skifoan“ in Donnersbachwald

Die Sportklasse 6d auf Reisen: Skifoan in Donnersbachwald

Am 23. Januar 2019 um 5:55 Uhr hieß es für die Sportklasse 6d Abschied nehmen von den Eltern, denn die Schülerinnen und Schüler erwartete eine spannende, aber lange Anreise nach Donnersbachwald in Österreich. Das Ziel: Skifahren lernen. Die Dr. Hermann Röver-Stiftung, die seit Jahren eng mit dem Gymnasium Heidberg zusammenarbeitet, stellte uns auch in diesem Jahr ihre großzügige Skihütte in der Steiermark zur Verfügung.

Die Aufregung war riesig, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Anreise aufgrund des starken Schneefalls in Österreich etwas beschwerlicher war als sonst: Streckensperrung ab Salzburg. Dennoch ließen wir uns davon nicht die gute Stimmung verderben und so fuhren wir kurzerhand mit dem Bus weiter bis zur Hütte. Dort angekommen wurden natürlich sofort die Betten verteilt und die Lehrer sorgten für die nötige Stärkung beim Abendessen.

Am ersten Tag hieß es Skier holen, Schuhe anprobieren, Bindungen einstellen und Helme anpassen. Dann ging es endlich auf die Piste, welche nur zwei Minuten von der Hütte entfernt lag. Gestartet wurde mit einer gemeinsamen spielerischen Erwärmung, welche zwei Studenten der Universität Hamburg für unsere Klasse vorbereitet hatten. Auch sie wurden uns von der Röver-Stiftung zur Unterstützung an die Seite gestellt.

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag auf Skiern ausprobieren konnten, ging es schon am zweiten Tag für die ersten auf eine blaue Piste. Aber auch die anderen Gruppen haben sich nicht lange auf dem „Anfängerhügel“ aufgehalten und schnell gute Fortschritte gemacht. So sind schließlich alle Schüler am Ende der Reise mindestens eine rote Piste gefahren, ein Erfolg, auf den wir stolz sein können. Zusätzlich gab es keine Verletzungen, was vor allem die Lehrer aufatmen ließ.

Nach ausgiebigem Skifahren im Skigebiet der Rieseneralm sollte auch der Spaß in der Hütte nicht zu kurz kommen. Neben dem gemeinsamen Kochen, war auch das abendliche Programm sehr vielseitig. Mehrere Abende begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf die Jagd nach Werwölfen, dem absoluten Spielehighlight der Reise.

Am Sonntagabend wurde dann das Supertalent von Donnersbachwald gesucht und gefunden. Hier wurde von Rap über magische Tricks bis zum Tanz alles dargeboten. Bei einem Liederabend kamen die Talente der Lehrer nicht zu kurz. So wurde mittels stimmungsvoller Gitarrenklänge das Donnersbachwald-Songbook eingeweiht. Getanzt wurde ausgiebig auf der Abschiedsparty am letzten Abend. Mit eigener Donnerbachwald-Playliste und Diskokugel verwandelte sich die Hütte in eine echte Party Location.

Doch auch die schönste Reise kommt einmal zu einem Ende und so packten wir am 31. Januar 2019 nach neun Tagen wieder unsere Sachen und kehrten zurück ins wunderschöne, jedoch weniger verschneite Hamburg. Mit tollen Erinnerungen und viel Motivation starten wir nun ins zweite Halbjahr.

Die Sportklasse 6d