Besuch aus Reykjavík

Der heutige Besuch von zehn Lehrerinnen und zwei Lehrern der Kvennaskólinn im Zentrum von Islands Hauptstadt Reykjavík hatte schon einen Vorlauf seit Mitte Mai, als ihr Schulleiter Sveinsson eine Anfrage an Schulsenator Rabe richtete mit der Bitte, das Hamburger Schulwesen im Rahmen einer viertägigen Bildungsreise näher und vor allem auch direkt vor Ort im Gedankenaustausch mit Lehrerinnen und Lehrern kennenlernen zu können. Diese Anfrage wurde u. a. an das Gymnasium Heidberg weitergeleitet und schon während unserer Jugend forscht-Reise Anfang Juni konnte sich unsere „Delegation“ in Reykjavík mit Hjalti Jón Sveinsson persönlich austauschen und Ideen für den Besuch bei uns wurden fixiert. Wolfgang Fraedrich hatte letztlich in Absprache mit der isländischen Kollegin Elna Katrin Jónsdóttir den Besuch vorbereitet.

Das Hauptgebäude der Kvennaskólinn (bei unserem Besuch im Juni 2018)

Unsere Gäste wurden um 13:00 Uhr von unserer Schulleiterin Simone Krohn-Fröschle begrüßt. Sie selbst hatte dann die Möglichkeit, grundlegende Informationen zum Hamburger Schulwesen zu erläutern und bereits erste Fragen zu beantworten.
Im weiteren Verlauf moderierte Jacob Vilaumi die Gesprächsrunde, in deren Verlauf zahlreiche Fragen erörtert wurden – von der Stundenbelastung der Lehrkräfte über das Kabinettsystem, die Mensaversorgung bis hin zu den Prädikaten „Eliteschule des Fußballs“ und „Partnerschule des Leistungssports“ und vielem anderen mehr. Ebenso waren die Schilderungen über die Besonderheiten und den Schulalltag der Kvennaskólinn von Interesse.
In der 8./9. Stunde gab es die Gelegenheit, in verschiedenen Lerngruppen zu hospitieren (Theater, Musik/Songwriting, Englisch, Lego-Robotik).
Wolfgang Fraedrich moderierte schließlich die abschließende Diskussionsrunde, in deren Verlauf weitere Fragen erörtert wurden, so u. a. auch die Bedeutung eines Wettbewerbs wie Jugend forscht für unsere Schülerinnen und Schüler und es gab Fragen zu den zahlreichen Exkursionen, die wir seit 2000  nach Island durchgeführt haben.

Gruppenbild zum Abschied

Nach einem Gruppenfoto vor unserer Weltkarte, die die aktuellen Positionen unserer Schülerinnen und Schüler im Auslandsaufenthalt zeigt, verabschiedeten sich unsere Gäste. Mit vielen interessanten Eindrücken, die unsere Gäste in Hamburg gewonnen haben, werden sie am Sonntag nach Reykjavík zurückfliegen.

Besuch beim HarbourFront-Literaturfestival

Das Lesen ist ein Fest! – Besuch der Klassen 9a und 9b beim HarbourFront-Literaturfestival in der Zentralbibliothek.
Hamburg, 18. Oktober 2018: Gerade ist das Hamburger Literaturfestival HarbourFront zu Ende gegangen, das mit zahlreichen Veranstaltungen renommierter Autoren und Schauspieler sowie repräsentativen Orten für Lesungen aufwartete.

Die Klassen 9a und 9b des Gymnasiums Heidberg besuchten am 19. September dafür die Zentralbibliothek als außerschulischen Lernort, wo eine Lesung der jungen französischen Autorin Clémentine Beauvais stattfand. Ihr neuer Jugendroman „Die Königinnen der Würstchen“ behandelt auf humorige und dennoch tiefgründige Weise das Thema Mobbing und zeigt drei „starke Mädchen“, die ihren Weg gemeinsam gehen und in einer Art „Fahrrad-Roadmovie“ nach Paris zu sich finden. Die Lesung wurde moderiert von Jessica Schlage, die mit der Autorin ein Interview auf Englisch führte, was diese perfekt und akzentfrei beherrschte. Ausgewählte Textpassagen wurden gelesen von der Schauspielerin Jodie Ahlborn, was vielen Schülern Lust auf mehr machte, viele ließen sich in der Signierstunde danach noch Bücher von der Autorin signieren.

Eine weitere Besonderheit gab es im Anschluss: Wir bekamen eine Führung durch alle Bereiche der Zentralbibliothek, die z. B. neben ausgiebigen Analog- und Online-Recherchemöglichkeiten die größte Musiknoten-Sammlung und frei verfügbare Plätze für die Zusammenarbeit in Gruppen oder die WLAN-Recherche im Netz für ihre Besucher bereithält. Manche unserer Schüler haben diesen Ort spontan zu ihrem neuen „Lieblingsort“ erkoren, den viele bereits in den folgenden Tagen für die Projektarbeit zum globalen Lernen genutzt haben. Unbedingt lohnend und wiederholenswert!

Franziska Jordan und Sonja Uher – Deutschlehrerinnen/Klassenlehrerinnen 9a/9b

Von den Profilreisen zurück

Während die beiden Sportprofilkurse des 3. Semesters der Studienstufe ihre Skireise bereits Anfang 2018 hatten und in der letzten Septemberwoche ihren Golfkurs absolvierten, waren die übrigen vier Profilkurse (Blick aufs Leben, Mediale Gesellschaft und  Dynamische Erde) auf ihrer Profilreise. Das Medienprofil hatte Weimar als Ziel, die „NaWis“ waren in Pula (Kroatien) und die beiden Kurse des Geo-Profils waren in Liverpool (England) und im Snowdonia Nationalpark (Wales). Alle Gruppen haben im Unterricht Erarbeitetes auf ihren Reisen vertieft und sind mit einer Vielzahl an Eindrücken zurückgekommen. Über die Reise der Geo-Profilkurse kann man hier Näheres erfahren.

Der Profilkurs „Blick aufs Leben“ in Kroatien
Die Profilkurse „Dynamische Erde“ in Wales
Das Medienprofil in Weimar

ZUsammenKUNFT und DU – Referent/-innen gesucht!

Sport – Medizin – Gesundheit lautet das Thema unserer nächsten ZUsammenKUNFT und Du-Veranstaltung. Für Donnerstag, den 22. November 2018 (18:00–20:00 Uhr) laden wir Sie in die Pausenhalle ein! Die Veranstaltung richtet sich an die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8, 9, 10, S 1 sowie S 3.
Derzeit suchen wir noch Referentinnen und Referenten. Wer kann/möchte mitwirken und unseren Schülerinnen und Schülern als Experte/-in im Rahmen des Berufsfindungsprozesses zur Seite stehen? Nähere Informationen auch zu den möglichen Berufsfeldern gibt es hier.

Alles Kopfsache – Du kannst es drehen, wie Du willst

Stress-Programme einfach und schnell überschreiben. Stress raus – Ressourcen rein. So eine Mischung aus innerer Schatzsuche und Neuordnung im Gehirn.
Wir drehen uns so oft im Kreis. Das machen wir ganz automatisch. Niemand hat uns beigebracht, wie das geht, niemand gibt die Richtung vor. Und doch funktioniert es jeden Tag wie von selbst. Dieser Gedankenkreis ist stressig, aber trotzdem irgendwie tröstlich. Er besteht vor allem aus „Was-wäre-wenn-Sätzen“:

  • Was wäre, wenn ich diese Arbeit verhauhe?
  • Was wäre, wenn die Mitschüler mich nicht mögen?
  • Was wäre, wenn auffällt, das ich die Hausaufgaben nicht gemacht habe?
  • Was wäre, wenn ich auf dem Schulweg verhauen werde?
  • Was wäre, wenn die Lehrer mich unfair behandeln?

Unser Kopf liebt diese Sätze. Auch wenn sie stressig sind. Wenn ich mir das Schlimmste ausmale, habe ich das Schlimmste schonmal hinter mir. Glaube ich!
Das macht dem Körper und dem Gehirn aber Stress. Und kostet wertvolle Energie. Und wenn ich jeden Tag nur eine begrenzte Menge an Energie habe, sollte ich dann nicht gut aufpassen, für was ich sie ausgebe?

  • Was wäre, wenn ich stattdessen meinen schlauen Kopf nutze, um gute „Was-wäre-wenn-Energie“ zu tanken?
  • Was wäre, wenn ich mein Gefühl und Talent und meine Zuversicht beim Reiten, Fussball, Schwimmen, Handball, Turnen und Spielen, also das Gefühl von Erfolg und Spaß, einfach nutze, um Stress abzubauen?

Geht nicht, sagst du? Aber was wäre, wenn doch?

Wir haben es in der Projektwoche ausprobiert und zum Beweis einen unbestechlichen Muskeltest gemacht.
Wir haben alten Stress zusammen gelöst und viele Bilder von Erfolg und Spaß im Kopf geankert. Wir haben auch phantasiert, nur eben andersherum.
Und gefühlt, dass es wirkt.
Was wäre wenn, das Gefühl entscheidet, und es leicht sein darf. Wäre das nicht einfach wunderbar?