Einladung des Hamburger Geschichtsvereins für die 6b

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Muska und Louisa vor einer unserer Ausstellungswände

Nachdem die Klasse 6b bereits einen Landespreis erhalten hatte, ist ihr Beitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten nun auch auf Bundesebene ausgezeichnet worden: Nur zwei der neun Hamburger Landessieger ist es gelungen, auch auf Bundesebene zu überzeugen. Für die Klasse 6b und das Gymnasium Heidberg ist der 3. Bundespreis ein herausragender Erfolg! Unter der Fragestellung „Die richtigen Helden für unsere Langenhorner Straßen?“ hatten die Kinder sich bereits in der 5. Klasse mit Agnes Gierck und Storchenvater Wilhelm Schwen beschäftigt.

Jetzt zeigen und berichten die Kinder stolz und voller Begeisterung über ihre Forschungsarbeit und ihre Ergebnisse: Am Mittwoch, dem 4. November 2009, präsentierten sie auf Einladung des Hamburger Geschichtsvereins  im Lorichs-Saal des Hamburger Staatsarchivs die Ergebnisse ihrer Spurensuche (vgl. auch Vorbericht).

Louisa, Gabriel und Björn antworteten stellvertretend für die Klasse auf die Fragen des Moderators, Herrn Dr. Wendt. Ihre Klassenkameraden fieberten innerlich mit: Wenn einer der Drei gepasst hätte, wären die anderen eingesprungen. Auch wenn vieles natürlich in kleinen Gruppen erforscht wurde, so wissen doch alle Schüler über das gesamte Projekt Bescheid. Hilfe war jedoch nicht nötig: Die Drei blieben keine Antwort schuldig! Auf die abschließende Frage, was sie vorschlagen würden, wenn sie eine Straße nach einem Helden benennen würden, antworteten die Drei: „Straße der unbekannten Helden“ oder „Straße der Eltern“. Diese Vorschläge waren das Ergebnis einer lebhaften Diskussion in der Klasse: Für viele Kinder sind Eltern, die sich um sie als ihre Kinder kümmern, die größten Helden.

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Blick auf die Zuhörer im Staatsarchiv, vorn Kinder der 6b

Professor Joist Grolle, der ehemalige Schulsenator und Vorsitzende des Hamburger Geschichtsvereins, überreichte allen Kindern ein Buch mit Erinnerungen an eine Kindheit in Hamburg. Er war von der Arbeit und dem Auftritt der Kinder sichtlich beeindruckt. Ebenso begeistert zeigte sich auch Frau Krohn-Fröschle, der auch gefiel, wie die Kinder den Vorträgen von älteren Landessiegern aufmerksam zuhörten und sogar ohne Scheu auf deren Fragen antworteten.

Unsere Zeitzeugin Gertrud Kelb, die Enkelin von Agnes Gierck, war zusammen mit ihrer Schwester gekommen. Die Beiden freuten sich, weil der Bericht der Kinder und die Ausstellung im Foyer natürlich auch eine späte Ehrung für ihre Großmutter darstellen.

Beim Empfang im Anschluss an die Feier wurde mir immer wieder gratuliert: zu dem Erfolg und vor allem zu dieser Klasse! An dieser Stelle möchte ich auch einmal den Eltern der Kinder danken, die die Kinder zu der Abendveranstaltung begleitet oder Fahrgemeinschaften organisiert haben – und auch sonst hinter ihren Kindern und der Schule stehen.

Übrigens: Die kleine Ausstellung (Poster 1, Poster 2, Poster 3, Poster 4, Poster 5, Poster 6) über unser Projekt steht jetzt im Foyer des Staatsarchivs!