Bretagne 2013

Austausch 2014 mit dem  Collège Orgères in der Nähe von Rennes  

Vor der beeindruckenden Kulisse des Mont St Michel bei strahlendem Sonnenschein

Unsere Reise nach Frankreich ist vorbei. Hier einige Impressionen sowie einige überraschende Einblicke und Erkenntnisse:

  • Die Stewardess bei der Air France auf dem Hinflug kommt auch aus Orgères!
  • Wir erleben – entgegen dem gängigen Vorurteil – richtig schönes Sommerwetter.
  • Man begrüßt wirklich fast jeden mit zwei Küsschen auf die Wange (faire la bise).
  • Ja, es gibt Crêpes  und  viele Crêperies, in denen man zunächst eine galette (mit herzhaftem Belag) und dann eine Crêpe (mit süßem Belag) bekommt. Sehr lecker!
  • Es kommt auf jede gelernte französische Vokabel an, damit man alles besser versteht – insbesondere am Wochenende und beim Praktikumstag.
  • Taktik No 1:  einfach lachen, wenn die anderen lachen (auch wenn man nicht genau weiß, warum)
  • Taktik No 2: D’accord (einverstanden) antworten und hoffe, dass es keine Frage war.
  • Häufigster Satz diese Woche: Je ne sais pas- Eh oui??? oder Pardon, je ne comprends pas…  aber zur Not verständigt man sich auf Englisch oder Deutsch oder mit Gesten.
  • Das kleine Wörterbuch ist manchmal ganz hilfreich.
  • Es gibt keine Frühstücksbrettchen und keinen Käse zum Frühstück, dafür werden manchmal Müsli  und Milch getrennt gegessen.
  • Die Toilette befindet sich nicht im Bad, sondern ist meistens separat.
  • Es wird viel Cidre produziert und getrunken – eine Art leichter Apfelwein, den man zu Crêpes serviert. Im Musée du Cidre lernen wir die traditionelle Herstellung kennen.
  • Im Supermarkt kann es passieren, dass Jugendliche ihre Rucksäcke abgeben müssen, weil der Sicherheitsdienst Angst vor Diebstählen hat.
  • Es gibt viele nette junge  Französinnen! Eine davon heißt Axelle und hat einem deutschen Jungen die Augen verdreht. Der Austausch wird auf diese Weise privat verlängert ….
  • Die Riesensteine (Megalithe) aus der Jungsteinzeit sind mehrere tausende Jahre alt und einige wiegen bis zu 45 Tonnen. Beeindruckend!
  • Wir lernen auch einiges über die Geschichte dieser Region:
  • Das Herzogtum Bretagne musste sich früher gegen Belagerungen und Angriffe wehren. Die größte Festungsanlage Europas befindet sich in Fougères, ca 50 km von Rennes. Es ist  eine gut erhaltene bzw. restaurierte Burganlage mit drei Burghöfen, z. T.  aus dem 12. Jahrhundert, einer Zugbrücke mit Fallgitter und einem Graben – ganz klassisch. Erst 1488 wird  die Bretagne nach verlorener Schlacht endgültig dem Königreich Frankreich zugeschlagen.
  • Der Mont St Michel mit seinen 3,5 Millionen Touristen (bei 25 Einwohnern) ist wirklich ein Erlebnis. Wir meistern die 132 Stufen bis zur Kathedrale – trotz zahlreicher Souvenirshops und Fressläden in der Grande Rue ganz schnell.
  • Oh, schnell lachen – Frau Pinn macht ein Gruppenfoto!
  • So ein Praktikumstag in Frankreich kann ganz schön anstrengend sein.
  • Beim Abschied fangen viele an zu weinen, insbesondere die kleinen Geschwister.
  • Wirklich rührend!  Vielen Dank für die tolle Gastfreundschaft in den Familien!

Fazit:  Eine tolle Woche mit vielen schönen Begegnungen und Erlebnissen!

Silke Rathjens-Beth, Sarah Pinn