Eine Rückblende der Schüler:innen aus dem diesjährigen Beachcamp
Die Beachcamp-Reise im August 2026 führte rund 26 Schülerinnen und Schüler für ein Wochenende voller Volleyball zusammen. Ziel der Fahrt war es, durch intensives sportliches Training die Begeisterung für den Sport zu fördern, Motivation für das kommende Schuljahr und den Sportunterricht im Bereich Beachvolleyball zu schaffen und gleichzeitig praktische und technische Erfahrungen im Spiel zu sammeln. Darüber hinaus bot die Reise eine wunderbare Gelegenheit, als Gruppe zusammenzuwachsen und bestehende sowie neu geknüpfte Kontakte zu vertiefen.
Schon die Hinreise wurde zu einem unserer Highlights. Zunächst genossen wir eine entspannte Zugfahrt, auf der wir uns unterhielten, gemeinsam Karten spielten und uns für das bevorstehende, ereignisreiche Wochenende noch etwas erholten. Beim Umsteigen begann dann das eigentliche Abenteuer: Wir stiegen zunächst in den falschen Zug. Glücklicherweise erwies sich dieser Fehler als Glücksfall, denn so kamen wir in den Genuss, einer Band zuzuhören, die spontan im Zug spielte.
Nach dieser abwechslungsreichen Anreise genossen wir zunächst die Gastfreundschaft der Jugendherberge bei einer warmen Mahlzeit. Lange konnten wir jedoch nicht bleiben, denn laut Plan wollten wir so schnell wie möglich die Sporthalle erreichen. Also packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg. Allerdings gab es ein Problem: Der Bus kam nicht.
Als wir schließlich an der Bushaltestelle ankamen, regnete es bereits in Strömen. Über eine Stunde warteten Frau Gläser und die Gruppe geduldig auf den Bus. Schließlich wurde kurzerhand das „Kommando Taxi“ ausgerufen: Mit seinem eigenen Auto brachte Herr Sciuk ein Grüppchen nach dem anderen zur Sporthalle.
Dort war die Motivation beim Volleyball sofort so groß, dass wir anschließend noch bis tief in den Abend hinein spielten, teilweise sogar bis nach 23 Uhr. Bevor der erste Tag gemütlich zu Ende ging, legten sich einige bereits schlafen, während andere sich noch zum gemeinsamen Essen und Spielen trafen.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Strandes. Wir beschlossen, dem unbeständigen Wetter zu trotzen, und machten uns auf den Weg an die Ostsee, um neue Techniken des Beachvolleyballs kennenzulernen und direkt auszuprobieren. Einer unserer Konkurrenten war dabei der Wind: Er spielte kräftig gegen uns und brachte sogar die Zelte, unter denen wir unser Gepäck lagerten, zum Umfallen.
Trotz vereinzelter Regenschauer zeigte sich schließlich doch noch die Sonne. So konnten wir uns sogar in die Wellen wagen, während sich einige an den Strandläden mit Pommes und Snacks versorgten. Glücklich und erschöpft verließen wir am Abend den Strand – wohl kaum jemand ohne Sand im Haar.
Auch die gemeinsamen Abende in der Jugendherberge nutzten wir intensiv für das Teambuilding. Bei gemütlichen Spielrunden und mitgebrachten Snacks wurde viel gelacht, geredet und die Gemeinschaft abseits des Spielfelds gestärkt.
Am letzten Tag packten wir nach dem Frühstück Proviant für den Tag und verlagerten das Geschehen in eine riesige Sporthalle mit drei Feldern und sogar einer Tribüne. Wieder einmal hatte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, doch auch der Regen konnte unsere Stimmung nicht trüben. Dort spielten wir fröhlich und ausgeglichen miteinander und konnten das neu Erlernte direkt im Spiel anwenden.
Auch die Rückfahrt verlief entspannt: Bei Kartenspielen und Musik verging die Zeit wie im Flug, bis wir uns schließlich am Heimatbahnhof voneinander verabschiedeten.
Insgesamt war das Wochenende eine großartige und zusammenschweißende Erfahrung, von der alle mit vielen schönen Erinnerungen zurückkehrten. Alle waren mit großem Engagement dabei, und wir freuen uns schon jetzt darauf, uns im nächsten Halbjahr wieder gemeinsam auf dem Spielfeld zu sehen.
