Bei Jugend forscht erfolgreich!

von | Mrz 4, 2022 | Aktuelles, Allgemeines

Ceren Aydogmus und Jonas Kaden (beide 10c) waren bei Jugend forscht erfolgreich! Sie sind beim Regionalwettbewerb Eppendorf im Fachbereich Chemie gestartet und mit ihrem Wettbewerbsbeitrag zum Thema “Ab ins Einmachglas“ mit einem 2. Preis ausgezeichnet worden.
Die Experimente dazu haben sie sehr selbstständig im Chemielabor unserer Schule und auch zu Hause durchgeführt. Worum ging es im Detail bei diesem Projekt? „Zuvor war für uns die Konservierung von Lebensmitteln kein großes Thema, da wir oft die Möglichkeit haben, frisch einzukaufen und deshalb eher selten zu den Konserven gegriffen haben. Jedoch wurden wir im Laufe der Corona-Pandemie auf das Thema aufmerksam, als wir plötzlich vor leeren Regalen standen. Die Menschen haben begonnen zu ‚hamstern‘, das heißt, dass sie viele Märkte leerkauften und die Produkte zu Hause lagerten, weil sie eine Knappheit der Lebensmittelversorgung befürchteten. Wir bemerkten schnell, dass die Menschen hauptsächlich Konserven kauften und eher weniger frische Lebensmittel. Wir stellten uns deshalb die Frage, wie genau eine Konservierung funktioniert, welche Arten es gibt und welche Voraussetzungen nötig sind, um die Genießbarkeit von Lebensmitteln so lange wie möglich zu behalten. Für unsere Analysen haben wir unterschiedliche organische Säuren wie z. B. Ascorbin-, Benzoe- und Citronensäure verwendet. Darüber hinaus haben wir die Lebensmittel auf Temperaturen an verschiedenen Lagerungsorten überprüft. Mit dieser Methode haben wir herausgefunden, welche Konservierungsstoffe und Lagerungsorte für welche Lebensmittel am besten geeignet sind, ohne dass die Genießbarkeit durch die Konservierung beeinträchtigt wird.
Die Teilnahme bei Jugend forscht hat uns sehr viel Spaß gemacht. Obwohl der Wettbewerb digital standgefunden hat, war alles trotzdem gut organisiert und erklärt. Auch das Gespräch mit den Juroren, vor dem wir uns eher gescheut haben, war im Endeffekt sehr nett. Zwar ist es nicht vergleichbar mit einem Wettbewerb vor Ort, jedoch kam es dem sehr nah, da wir auch die Möglichkeit erhielten, uns die anderen Projekte anzuschauen. Wir sind sehr glücklich über den 2. Preis und danken Frau Feldhusen für ihre permanente Unterstützung.“

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