Nachwuchsforscherinnen arbeiten an der Nordseeküste

Am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, waren vier Nachwuchsforscherinnen aus den Klassen 6a und 7c gemeinsam mit ihren Betreuungslehrkräften Heidi Schaefer und Wolfgang Fraedrich an der Nordseeküste, um dort vor Ort für zwei verschiedene Schüler experimentieren-Projekte zu arbeiten.

Früh morgens um 7:45 Uhr war das Treffen an der Schule und dann ging’s – zunächst im strömenden Regen – Richtung Nordsee. Ziele waren das Wattgebiet und das Deichinterland bei Hedwigenkoog nördlich von Büsum. Schon während der Fahrt hatte der Regen aufgehört und es gab sogar etwas blauen Himmel, aber es herrschte starker Wind. Das führte dazu, dass beide Teams nicht den geplanten Gang (weit genug) ins Watt und auch im Bereich der Salzwiesen zurücklegen konnten, sondern nahe dem Deich bleiben mussten. Das später auflaufende Wasser wurde dann vom Wind sogar bis über den Deichfuß gespült. Dennoch konnten wichtige Arbeiten erledigt werden – wenn auch nicht alle wie ursprünglich geplant.

Hier sieht man bei normalem Hochwasser nicht nur einen asphaltierten Rad-/Wanderweg, sondern auch den davor liegende Steinwall und Teile des küstennahen Wattgebiets
Flut erleben – noch ca. 30 min. bis zum Hochwasser, der Deichfuß beginnt überspült zu werden
Ein Vegetationsareal war schon bald nach der Aufnahme überflutet
Rechtzeitig vor dem Hochwasser konnten im Watt noch zwei Sedimentkerne gezogen werden – hier wird der Bohrstock dafür in den Wattboden gerammt

Weitere Arbeiten/Untersuchungen werden im Labor folgen, bevor die Ergebnisse im Februar 2019 beim Regionalwettbewerb Schüler experimentieren vorgestellt und dort mit Juroren diskutiert werden können.