Gymnasium Heidberg auf der Deutschen Woche in Sankt Petersburg

Zwei Mal Gymnasium Heidberg auf der Deutschen Woche in Sankt Petersburg: Wenn vom 13.–21. April in St. Petersburg zum 8. Mal die Deutsche Woche stattfindet, wird das Gymnasium Heidberg gleich mit zwei Beiträgen für die Stadt Hamburg vertreten sein:

Am 13. April wird das deutsch-russische Theaterspiel „Wer ist wer? Mascha oder Dascha?“ im „Anitschkow-Palast“ und am 14. April nochmals im „Palast der Jugend“ im Zentrum der Stadt aufgeführt werden.  Die Premiere dieses Theaterstücks nach Motiven von Erich Kästners „Doppeltem Lottchen“ fand im Januar auf der Bühne des Gymnasiums Heidberg statt.

Vor 450 Zuschauern führten  die Russisch lernenden Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Heidberg gemeinsam mit ihren Deutsch lernenden Partnern ihr deutsch-russisches Stück auf (vgl. hier).   Am 10. April werden sich alle Schüler, betreut von Ursula Wegehenkel und Dr. Elke Hertel, in St. Petersburg wieder treffen, nicht nur, um die Deutsche Woche zu bereichern, sondern auch, um selbst die russische Kultur und Sprache noch besser kennen zu lernen.

Am vorletzten Tag der Deutschen Woche  wird im Deutsch-Russischen Begegnungszentrum an der Petrikirche St. Petersburg die Ausstellung „50 Jahre Zerrbilder – Deutsche und Russen in Karikaturen 1941–1991“ gezeigt werden. Diese Ausstellung, die von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ in Berlin als eines der besten Projekte ausgezeichnet wurde, ist am 28. Oktober 2010 im Gymnasium Heidberg eröffnet worden. Leider werden die Heidberger an der Präsentation der Ausstellung nicht mehr teilnehmen können, da sie sich auf die 10. Klasse-Prüfungen vorbereiten müssen.

Das Theaterstück und die Ausstellung sind die Ergebnisse von zwei deutsch-russischen Kooperationsprojekten. Inzwischen haben die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Heidberg und der 72. Schule in  St. Petersburg 14 Kooperationsprojekte durchgeführt; der jährliche Schüleraustausch bildet dabei nur die Vorstufe zu den größeren Projekten. Austausch-, Theater- und Geschichtsprojekte stellen die drei Stufen des deutsch-russischen Kooperationsmodells zwischen dem Gymnasium Heidberg und der Schule 72 dar. Möglich ist dieses Modell dank der Förderung durch Stiftungen, vor allem durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, den Hamburger Senat und Sponsoren.