Kampanien 2015

Kampanien_6Das „NaWi-Profil“ des 3. Semesters, also der Profilkurs „Blick aufs Leben“ (S 3) führte seine Profilreise nach Marina di Casal Velino in der italienischen Provinz Kampanien durch

Sonntag, 27. September 2015
„Letzter Aufruf für den Flug EZY4816 nach Neapel“. Mit diesen Worten stiegen wir, das S 3-NaWi-Profil mit Frau Feldhusen und Herrn Blaschke, am Sonntag, den 27. September 2015, gegen 17:00 Uhr in den Flieger.
Unser Ziel: „Marina di Casal Velino“ – Kampanien. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden wurden wir bereits von einem Busfahrer erwartet, der uns zum Ziel „Hotel Leucosya“ brachte.

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Blick auf das Hotel Leucosya

Dort angekommen wurden wir von zwei freundlichen Reiseleiterinnen, Dunja und Svetti, bereits mit einem mitternächtlichen, herrlich italienischen Pizza-Buffet am Strand erwartet. Frisch gestärkt bezogen wir anschließend unsere Viererzimmer und fielen recht schnell in den Schlaf.

Montag, 28. September 2015
Nach einer kurzen Nacht wachten wir am nächsten Morgen müde auf, doch die Vorfreude auf das anstehende Schnorcheln war größer als die Müdigkeit. Im Anschluss an das italienische Frühstück mit ‚Cornettos e Caffè‘ hörten wir uns einen interessanten Vortrag über die Bewohner des Mittelmeeres an, welcher uns auf den anschließenden Schnorchelgang vorbereiten sollte. In Dreiergruppen eingeteilt, bekamen wir diverse Meeresbewohner zugeordnet, welche wir nach dem Schnorcheln charakterisieren und vorstellen sollten.
„Na dann rein in Bikini und Badehose und ab zum Strand“, denn wir brauchten einen wärmenden Neoprenanzug, mit dem wir dann zum Hafen von Pioppi fuhren. Mit 200 PS ging es dann via Schlauchboot über das Mittelmeer.

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Auf dem Weg zur Schnorcheltour

In drei kleinen Tauchergrüppchen erkundeten wir die packende Unterwasserlandschaft. Mit dem knackendem Geräusch der Trichteralge begleitet, fanden wir Tiere wie Seeigel (Achtung: gefährlich!) oder Meerpfauen. Die Zeit verging schnell und schon mussten wir wieder auf das Boot zurückkehren, denn die Nachbereitung des Projekttages erwartete uns in der Hotelanlage. Nele bat uns hierzu,  unseren zugeteilten Meeresbewohner kreativ vorzustellen.

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Untersuchung von Organismen unter dem Mikroskop

Keiner scheute davor, lustige Dialoge und Rollenspiele vorzustellen mit interviewten Muränen und tanzenden Goldstriemen, sowie eine Debatte zwischen See- und ‚Landgurke‘.
Am Nachmittag gingen wir zum nahe liegenden ‚Supermarcato‘, um uns an den nationalen Knabbereien und Snacks zu bedienen und am Abend gab es ein Volleyballspiel am Strand.

Dienstag, 29. September 2015
Was ist eigentlich sozial und was macht eine Klassengemeinschaft aus?
Dies sollten wir an diesem Tag lernen und obwohl wir das beim Frühstück noch nicht erahnen konnten, schweißte uns jener Tag zusammen und ließ uns einander noch besser kennenlernen.
Doch wie kam es dazu? Zuerst gab es eine kleine Erkundungstour durch „Casal Velino“. In kleinen Gruppen erkundeten wir die mediterrane Ortschaft und verständigten uns mit Händen und Füßen, wo es denn zur nächsten Eisdiele gehen sollte oder wo die nächste Poststelle sei. Man glaubt es kaum, doch obwohl wir erst die zweite Nacht an diesem Ort verbracht hatten, eigneten wir uns schon eine Eigenschaft der Italiener an: Siesta.
Siesta wird um die Mittags- bis Nachmittagszeit gemacht und es bedeutet (frei nach unseren eigenen Regeln übersetzt): Mittagsruhe.
Natürlich gab es während dieser Zeit noch eine Aufgabe, die unsere Kreativität und unser Einfühlungsvermögen benötigte. Wir wurden aufgeteilt in Dreier-Gruppen und bekamen drei Personen des Profils zugeordnet. Die Aufgabe bestand darin, einen frei gestalteten Steckbrief pro zugeordneter Person zu entwerfen, damit die anderen später die Person erraten sollten. Zuvor hielt Nele aber noch einen Vortrag über „Vulkanismus und Gestein“ zur Vorbereitung auf die kommende Exkursion am nächsten Tag.
Wie sich herausstellte, war die gestellt Aufgabe gar nicht so einfach, denn die Zuteilung der Personen war geheim. Obwohl wir fünf Tage die Woche gemeinsam unterrichtet werden, bemerkte man bei den Präsentationen doch, dass man viele Facetten der anderen Mitschüler noch gar nicht kannte.
Was könnte italienischer sein, als Palmen, der Mond und ein Buffet mit frischer, im Steinofen gebackenen Pizzen und Antipasti am Pool. Unter dem wolkenlosen Nachthimmel stellten wir dann unsere Texte vor. Es waren aber nicht einfach nur Texte. Ein jeder war erstaunt von den doch so zutreffenden, kreativen und witzigen Steckbriefen, Gedichten, Beschreibungen und Klein-Geschichten.

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Hier lässt sich’s aushalten …

Als Abschluss des ‚Sozialen Tages‘ hatten einige Gruppen noch verschiedene Programme vorbereitet und einige mutige Schüler sangen oder tanzen sogar etwas vor.
Den Rest des Abends konnte man nun noch entspannt ausklingen lassen, denn es erwartete uns schon ein weiterer sonniger Tag.

Mittwoch, 30. September 2015
„Mountainbike-Tour“ – das war das Stichwort des dritten Arbeitstages. Nach dem Frühstück ging es in den zwei doch recht klapprigen Ford-Bussen zum „L’Oasi del Fauno“, zur Bike-Einweisung. Nele erwartete uns schon und händigte jedem eines der Mountainbikes aus. Die Probefahrt schnell hinter uns gebracht, schon waren wir bereit für die Tour.
„Ihr fahrt vorweg und ich werde hinterherfahren.“ Mit diesen Worten waren wir aufs erste mit einer Wegbeschreibung und den Mountainbikes auf uns allein gestellt. Immer schön hintereinander fuhren wir durch die Ortschaft, aber auch an der Promenade, entlang zum ersten Stopp-Punkt. Als dann aus Neles Auto weitere Anweisungen wurden, traten wir wieder in die Pedalen und gelangten schließlich an einen Strand mit einer unglaublich schönen Aussicht, doch das glasklare, blau-türkise Wasser war noch nicht das Highlight.
Dieses sollte sich nämlich erst offenbaren, nachdem  wir durch einen, in den Berg gegrabenen ehemaligen Schmuggler-Tunnel wanderten und an dessen Ausgang eine kleine Bucht vorfanden. Hier kletterte Nele voran und es ging auf zum Klippenspringen.
Jeder einen Stein zu sammeln, denn nach dem Rückweg zum Hotel „L’Oasi del Fauno“ untersuchten wir jene mit Hilfe von 9 verschiedenen Stationen.
Auf den Wunsch Vieler wurden wir zum Sonnenuntergangsschwimmen an den Strand gefahren und nach dem Abendbrot trafen wir uns ebenfalls erneut am Strand, um dort den letzten Abend beim Rauschen der Wellen ausklingen zu lassen.

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Am Mittelmeerstrand bei Sonnenuntergang

Donnerstag, 1. Oktober 2015
Um 7:45 Uhr hieß es „Check-Out“ und der Bus holte uns direkt nach dem Frühstück ab und brachte uns zum „Aporto internationale di Neapoli“. Um 16:25 landeten wir schließlich auf dem „Heimatboden“ in Hamburg. Müde, aber gebräunt und glücklich endete schließlich unsere Profilreise nach Italien.

Für das Nawi-Profil: Moana Kuternoga, Charline Phan, Marius Zimmermann

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