Alles Kopfsache – Du kannst es drehen, wie Du willst

Stress-Programme einfach und schnell überschreiben. Stress raus – Ressourcen rein. So eine Mischung aus innerer Schatzsuche und Neuordnung im Gehirn.
Wir drehen uns so oft im Kreis. Das machen wir ganz automatisch. Niemand hat uns beigebracht, wie das geht, niemand gibt die Richtung vor. Und doch funktioniert es jeden Tag wie von selbst. Dieser Gedankenkreis ist stressig, aber trotzdem irgendwie tröstlich. Er besteht vor allem aus „Was-wäre-wenn-Sätzen“:

  • Was wäre, wenn ich diese Arbeit verhauhe?
  • Was wäre, wenn die Mitschüler mich nicht mögen?
  • Was wäre, wenn auffällt, das ich die Hausaufgaben nicht gemacht habe?
  • Was wäre, wenn ich auf dem Schulweg verhauen werde?
  • Was wäre, wenn die Lehrer mich unfair behandeln?

Unser Kopf liebt diese Sätze. Auch wenn sie stressig sind. Wenn ich mir das Schlimmste ausmale, habe ich das Schlimmste schonmal hinter mir. Glaube ich!
Das macht dem Körper und dem Gehirn aber Stress. Und kostet wertvolle Energie. Und wenn ich jeden Tag nur eine begrenzte Menge an Energie habe, sollte ich dann nicht gut aufpassen, für was ich sie ausgebe?

  • Was wäre, wenn ich stattdessen meinen schlauen Kopf nutze, um gute „Was-wäre-wenn-Energie“ zu tanken?
  • Was wäre, wenn ich mein Gefühl und Talent und meine Zuversicht beim Reiten, Fussball, Schwimmen, Handball, Turnen und Spielen, also das Gefühl von Erfolg und Spaß, einfach nutze, um Stress abzubauen?

Geht nicht, sagst du? Aber was wäre, wenn doch?

Wir haben es in der Projektwoche ausprobiert und zum Beweis einen unbestechlichen Muskeltest gemacht.
Wir haben alten Stress zusammen gelöst und viele Bilder von Erfolg und Spaß im Kopf geankert. Wir haben auch phantasiert, nur eben andersherum.
Und gefühlt, dass es wirkt.
Was wäre wenn, das Gefühl entscheidet, und es leicht sein darf. Wäre das nicht einfach wunderbar?