Wertvolle Erfahrungen sammeln im Globalisierungsprojekt

Globales Lernen

Wieder am Start: Projekt „Globalisierung – Was hab‘ ich damit zu tun?“ vom 24.11.-2.12.2014!

Woher kommt eigentlich unsere Schokolade? Unter welchen Bedingungen wird eine Jeans hergestellt? Kann mir die Welt egal sein?
Mit solchen und ähnlichen Fragen befassen sich die Schüler der 8. Klassen am Gymnasium Heidberg im 9. Durchgang für sieben Tage. Sie nehmen Impulse auf, arbeiten selbstständig mit Materialien, recherchieren wie die Profis – und all diese Ergebnisse führen sie am Ende in einer schriftlichen, mindestens 10-seitigen Dokumentation zusammen, die einer wissenschaftlichen Arbeit schon sehr nahekommt. Auftakt bilden am Montagmorgen die Vorträge meist außerschulischer Referenten zu den Themen zu Kinderarbeit und Kinderrechten in Indien (H.E.L.G.O. e.V, Dr. Meyer-Hamme), Schokoladenproduktion (Dr. Silke Elwers), FairTrade (Hamburg mal fair – Frauke Herrmann und Lena Hansen) und Fleischkonsum (Dr. Manfred Schröder).

Und das sagten unsere Schüler nach Abschluss des letzten Projekts:

  • „In der Projektwoche hat mir am meisten die Exkursionen Spaß gemacht, weil man unterwegs ist und man woanders was lernt.“
  • „Die Themenkoffer fand ich sehr informativ. So habe ich bis jetzt noch nie gearbeitet, denn normalerweise habe ich immer nur im Internet oder in Büchern recherchiert.“
  • „ Am Donnerstag bin ich in die Lagerhallen von Cotterell gefahren. Das war für mich der erfolgreichste Tag, weil ich dort sehr viel über das Transportieren von Kakaobohnen und Gewürzen, das Lagern der gleichen und die Produktion von Schokolade gelernt habe“
  • „Als wir am ersten Tag des Globalisierungsprojekts die Vorträge von den Experten gehört hatten, fanden wir alle drei Themen sehr spannend. Nur mit Mühe konnten wir uns auf ein Thema einigen.
  • „Ich habe gelernt, dass man sich die Arbeit gut aufteilen muss, was aber recht gut geklappt hat bei usw. Außerdem habe ich gelernt, dass man sich nicht täuschen lassen sollte, von den positiven Dingen, die über etwas oder jemanden im Internet stehen.“
  • „Ich persönlich habe in der Woche des Globalisierungsprojektes viel mitgenommen. Das Projekt hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, in einer Gruppe arbeiten zu können und sich die Arbeit gleichmäßig aufzuteilen, denn nur so kommt man zu einem sicheren und gut strukturierten Ergebnis.“

Wir freuen uns auf die intensiven Forschertage und hoffen auf ähnlich lehrreiche Ergebnisse wie in den Vorjahren!

Eure Projektkoordinatorinnen Elena Maksimenko und Sonja Uher
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Impulsreferate geben den Schülern Eindrücke von Themen, „die die Welt bewegen“ und vielleicht noch nicht bekannt waren. Hier Referentin Miriam Kistner von „Open School“ im November 2013

 

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Solche und ähnliche Plakate entstehen in der Planungsphase zum individuellen Gruppenthema (links) – In der Endphase ringen die Schüler um die Zusammenführung ihrer Recherchen, Schüler und Lehrer arbeiten intensiv miteinander