Seltenes Naturschauspiel

Heute morgen war ein eher seltenes Naturschauspiel zu beobachten, ein „Venus-Transit“. In Hamburg hat das Wetter mitgespielt, die Sonne ging am wolkenlosen Nordosthimmel um 4:53 Uhr MESZ auf und bis zum Ende des Transits um 6:49 Uhr war das Phänomen zu beobachten.

Am Morgen des 6. Juni 2012 bot sich vielen Menschen auf der Erde ein seltenes Naturschauspiel – ein „Venus-Transit“. Das bedeutet, Sonne, Venus und Erde standen in exakt einer Linie, dadurch war zu sehen, wie die Venus als kleine schwarze Scheibe an der Sonne (am Hamburger Himmel von links unten nach rechts oben) vorbeizog.

Foto mit Olympus SP-550UZ (umgerechnet 500 mm Brennweite) und vor das Objektiv gehaltener Schutzbrille nach DIN EN 1836:2004

Das astronomische Phänomen des „Venus-Transits“ entspricht einer „Miniatur-Finsternis“, denn auch bei einer Sonnenfinsternis stehen Sonne, Mond und Erde in genau einer Linie, sodass dann der Mond für kurze Zeit die Sonne genau verdeckt. In Hamburg war das Ereignis ab 4:53 Uhr (Sonnenaufgang) bis zum Ende des Transits um 6:49 Uhr (jeweils MESZ) zu beobachten.
Ein solches Ereignis ist selten, es war nach 1874, 1882 und 2004 erst der vierte sichtbare „Venus-Transit“, der in Deutschland beobachtet werden konnte. Das nächste Mal wird dieses Ereignis in Deutschland erst wieder am 8. Dezember 2125 zu verfolgen sein. Wer für sich das Thema vertiefen möchte, findet hier und hier weitere Informationen.