Schwenweg – Bemühen der 6b belohnt

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Seit heute erfahren die Langenhorner Bürgerinnen und Bürger Genaues über die Herkunft des Straßennamens „Schwenweg“ in der Fritz-Schumacher-Siedlung – unweit des Gymnasiums Heidberg: Die Recherchen im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten – Jugendliche forschen vor Ort hatten u.a. ergeben, dass der Schwenweg, eine kleine Seitenstraße östlich der Fritz-Schumacher-Allee, gar nicht – wie ursprünglich angemommen– nach dem in Langenhorn bekannten „Storchenvater“ Schwen (1890-1973) benannt ist.

Es ging nun um Aufklärung. Bei einem Besuch des Amtsleiters des Berirks Hamburg-Nord, Wolfgang Kopitzsch, berichteten die Schülerinnen und Schüler der 6b (Klassenleitung: Dr. Elke Hertel) u.a. auch über ihre Recherchen zum Schwenweg. Sie hatten herausgefunden, dass die Straßenbezeichnung von einer alt eingesessenen Langenhorner Bauernfamilie namens „Schwen“ abgeleitet worden ist, der der als Storchenvater bekannte Wilhelm Schwen aber angehörte. Kopitzsch versprach den Schülerinnen und Schülern sich dafür einzusetzen, dass ein kleines Zusatzschild unter den Straßenschildern Schwenweg montiert wird, das – wie in Hamburg weit verbreitet  – den Namen erklärt.

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Am 17. Juni war es dann soweit: An der Kreuzung Schwenweg/Fritz-Schumacher-Allee trafen sich die verantwortlichen Lokalpolitiker, die Klasse 6b mit Frau Dr. Hertel, unser stellvertretender Schulleiter Ralf Pöhler und drei Generationen der Familie Schwen, um der Montage des Informationsschilder beizuwohnen.

Man sieht – auch Schüler können etwas bewegen!