Religionsunterricht – einmal anders

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„Dass man vor Gericht die Wahrheit sagt, nehme ich an, wissen Sie. Wenn man dies nicht tut, macht man sich strafbar.“ Mit diesem Satz wurden nacheinander alle Zeugen im Prozess um Jesus in den Zeugenstand gerufen. Der Prozess war der Höhepunkt eines Planspiels, bei dem sich die Schüler des Religionskurses von Frau Schipfer (Wahlpflicht Klasse 9) über mehrere Wochen mit Bibeltexten auseinandersetzten.

Die Ankläger, die von den Staatsanwältinnen Frau Madeleine Jordan und Frau Johanna Karrenbauer vertreten wurden, klagten Jesus unter anderem wegen seiner Hinwendung zu den Ausgestoßenen und seiner Auseinandersetzung mit der Oberschicht an. Unter den Zeugen befanden sich Händler, Ehebrecher und Kinder. Der Verteidgerseite, die von Herrn Justus Kreyenberg und Frau Janne Tullius sehr überzeugend vertreten wurde, gelang es, die Richter Herrn Marc Sick und Herrn Lukas Winge von Jesus‘ Unschuld zu überzeugen.

Religionsunterricht – einmal anders! Durch Planspiele wie das beschriebene erleben und erfahren die Schülerinnen und Schüler Religionsunterricht zeitgemäß und modern, wie es der aktuelle, noch in der Entwicklung begriffene Bildungsplan Religion für die Sekundarstufe I vorsieht, bei dem Kompetenzorientierung (vgl. Bildungsplan, S.6) und moderne didaktische Grundsätze (vgl. Bildungsplan, S.7f.) im Mittelpunkt stehen.