Als Journalisten im Gespräch mit Ole von Beust

Mareike Malluvius und Paul Dontenwill (beide S 2) hatten am Donnerstag, den 18. Juni 2009 zwischen 17:00 und 18:00 Uhr einen ganz außergewöhnlichen Auftritt, als sie im großen Vortragssaal der Körber-Stiftung in Hamburg Hamburgs Ersten Bürgermeister Ole von Beust interviewen durften.

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»Klartext: Hamburg wächst – größer, grüner, gerechter?« – so lautete das Thema. In mehreren Vorbereitungssitzungen hatten sie sich gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern drei anderer Hamburger Gymnasien auf diesen Abend vorbereitet und mit Ole von Beust das Schwerpunktthema »Konfliktfeld Ökonomie – Ökologie« diskutiert.

Hier gibt es detailliertere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung.

Hier geht es zum Download eines Mitschnitts im MP3-Format (65: 34 min, 60,01 MB).

In der Ausschreibung der Körber-Stiftung lautete es:

Die Elbmetropole dehnt sich aus in der Breite und in der (Elb-)Tiefe, sie wächst wirtschaftlich und ist kulturell vielfältig. Aus dem Leitbild der Koalition »Wachstum mit Weitsicht« ergeben sich Chancen, aber auch Herausforderungen und Fragen, die Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust mit Jugendlichen diskutieren wird: Wer wird teilhaben am Wachstum der Stadt? Wie wird sich die Kluft zwischen Arm und Reich entwickeln? Und wie lassen sich Wirtschaftsförderung und »grüne« Nachhaltigkeit vereinbaren?

14 Oberstufenschüler von vier Hamburger Schulen haben sich intensiv auf dieses Gespräch vorbereitet. Neben der inhaltlichen Vorbereitung in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung politischen Handelns stand eine zweitägige Fortbildung zur Gesprächsführung in der Hamburger Akademie für Publizistik auf dem Programm sowie die Konzeption und Produktion von zwei kurzen Filmeinspielern.

Diese Veranstaltung ist der Auftakt für die neue Reihe »Klartext – Jugendliche fragen nach«: In der Reihe diskutieren Jugendliche mit politischen Entscheidungsträgern über aktuelle gesellschaftspolitische Themen.

Ökologie ist ohne die Ökonomie nicht denkbar, so Ole von Beust, denn Umweltschutz ist teuer und muss finanziert werden und das kann nur die Wirtschaft leisten. Gleichwohl ist Hamburg bestrebt, viel in den Umweltschutz zu investieren. Er setzt nicht auf den ausschließlichen Verzicht der Bürgerinnen und Bürger, sondern verfolgt eine Politik, mit der die Hamburger freiwillig und mit Einsicht ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten ohne verzichten zu müssen. Dass hier längst nicht nicht alles erreicht ist, stünde außer Frage.

Mareike und Paul – das wurde deutlich – haben sich sehr gründlich auf diese Diskussion vorbereitet. Nicht zuletzt deswegen offenbarte Hamburgs Erster Bürgermeister auch so viele Details.