Latein

Derzeit Latein unterrichtende Lehrkräfte

  • Volker Blum (Bm)
  • Hans-Christoph Evers (Ev)
  • Tina Milow (Mi)

Fach­ver­tre­te­r und Ansprechpartner für die Fachschaft Latein im Schul­jahr 2017/2018 ist Hans-Christoph Evers.

Hier gibt es Informationen zur Fremdsprache Latein, die sich insbesondere an die Schüler und Eltern von Klasse 5 wendet (Entscheidungshilfe bei der Wahl der 2. Fremdsprache).

Zur Geschichte und Bedeutung der Sprache

Latein war die Weltsprache der griechisch-römischen Antike. Aus dem Lateinischen haben sich die romanischen Sprachen (Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch u.a.) entwickelt. Aber auch im Englischen und im Deutschen spiegeln sich wesentliche Einflüsse des Lateinischen wieder. Dieses bemerkt man vorwiegend an Fremd- oder Lehnwörtern, die bei uns gebräuchlich sind, z.B. Republik, Partei, Jura, Gravitation. Auch auf kulturellem Gebiet hat die Herrschaft der Römer tiefe Spuren hinterlassen (Rechtsstaat, bildende Künste, Literatur). Die Kultur Europas und die lateinische Sprache sind untrennbar miteinander verbunden.

Zum Unterricht

Latein wird nicht erlernt, um sich lateinisch zu verständigen. Unterrichtssprache ist daher nur Deutsch. Lateinische Texte werden ins Deutsche übersetzt, hinsichtlich ihres Sinns analysiert und im Hinblick auf verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten verglichen. Dabei werden die Schüler zu einer ständigen Auseinandersetzung auch mit der deutschen Sprache gezwungen: Es geht einerseits um den Vergleich mit der deutschen Grammatik und andererseits darum, den treffenden Ausdruck für die einzelnen Wörter zu finden. Seit dem Schuljahr 2000/2001 unterrichten wir nach dem Lehrwerk „Felix“, mit dem die Schüler die ersten drei Lateinjahre arbeiten. In der 9. Klasse gehen wir dann zur lateinischen Lektüre über, die in der Oberstufe vertieft werden kann. Zu dem Lehrwerk haben wir ein Computerprogramm angeschafft, mit dem im Unterricht gelegentlich gearbeitet wird.

Unterrichtsbegleitende Aktivitäten

In der 9. Klasse fahren die Lateinschüler in der Regel nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, deren Gründung auf die Römer zurückgeht. Dort lassen sich z.B. anhand des Stadttores „Porta Nigra“, der Thermen und des Amphitheaters die Spuren der römischen Vergangenheit erleben.

Was kann mein Kind mit Latein anfangen?

– Die Sprachkompetenz wird gefördert (grammatikalisches Verständnis, Wortschatz – auch im Hinblick auf das Deutsche).
– Durch die intensive sprachliche Schulung wird das Erlernen weiterer Fremdsprachen erleichtert.
– In der Auseinandersetzung mit der römischen Antike werden Grundlagen für das Verständnis europäischer Kulturtraditionen gelegt.
– Für viele Studiengänge sind Lateinkenntnisse oder das „(Kleine) Latinum“ Voraussetzung. Das »Latinum« erhalten die Lateinschüler am Ende der 10. Klasse, wenn sie mindestens die Note 4 erreichen, und es wird im Abiturzeugnis vermerkt. Wer erst an der Universität die geforderten Lateinkenntnisse erwirbt, verliert viel Zeit und kann sich seinem eigentlichen Studienfach weniger intensiv widmen.

Zuletzt aktualisiert am 01. März 2018