Simulation des UN-Sicherheitsrates bringt Weltpolitik ins Klassenzimmer

Am Montag, dem 25. Juni, verwandelte sich der Klassenraum des S 1-Medienprofils kurzerhand in den Sitzungssaal des Weltsicherheitsrates der Vereinten Nationen. Statt des regulären PGW-Unterrichts bei Frau Frank wurden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und schlüpften in die Rollen von Diplomatinnen und Diplomaten der ständigen und nichtständigen Mitgliedstaaten. Aus den verschiedenen Perspektiven heraus diskutierten die Schülerinnen und Schüler über den nordkoreanischen Atomkonflikt.Nachdem aufgrund der Annäherung zwischen den USA und Nordkorea zunächst die Abschwächung der zu Anfang des Jahres verhängten Sanktionen gegen Nordkorea im Mittelpunkt stand, verlangte eine sich plötzlich ereignende Krise das rasche Handeln der jungen Diplomat/-innen. Wie der Delegierte Japans dem Gremium mitteilte, war eines seiner Forschungsschiffe von Nordkorea gekapert worden. Nun lag es an den Schüler/-innen, eine adäquate Antwort auf diesen Verstoß gegen das Völkerrecht zu finden, um den Weltfrieden zu wahren.Begleitet wurde die Simulation von Tobias Seuring, der als Student der Politikwissenschaft die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) ehrenamtlich unterstützt. Die DGVN hat in Kooperation mit dem Jungen UNO-Netzwerk (JUNON) das Projekt „UN im Klassenzimmer“ gestartet. Ziel der Simulationen ist es, das Bewusstsein der teilnehmenden Schüler/-innen für andere Kulturen, internationale Politik und Konflikte, Toleranz und Werte zu stärken.