Bjarne erreicht 1. Platz beim Bundesfinale von Chemie – die stimmt

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Bundesfinale „Chemie – die stimmt“ in Rostock vom 16.–19. Juni 2015. Mit dabei ist Bjarne Wiedenmann (10c), der im praktischen Gruppenwettbewerb den 1. Platz erreicht.

Seit ich wusste, dass ich am Bundesfinale teilnehmen würde, habe ich mich durch Gespräche mit Herrn Wulf (vielen Dank nochmal!) und entsprechende Lektüre darauf vorbereitet. Am 16. Juni war es dann soweit: Mit anderen Teilnehmern und einem begleitenden Studenten haben wir uns am Hauptbahnhof getroffen, um gemeinsam nach Rostock zu reisen. Die Abreise hat sich durch unvorhergesehene Ereignisse (Schienenersatzverkehr u. ä. bei der Bahn….) leider verzögert, sodass wir erst gegen 20 Uhr im Jellyfish-Hostel in Rostock ankamen. Das Hostel ist ein wunderschönes Jugendstilgebäude, das sehr zentral liegt. Zur Begrüßung gab es Pizza. Am Abend haben wir uns den Hafen von Rostock und seine Umgebung angesehen.

Am nächsten Morgen war um 6:30 Uhr Wecken, denn die Prüfungen begannen schon bald. Wir sind alle mit dem Zug nach Groß Lüsewitz ins Agrobiotechnikum gefahren, wo der praktische Gruppenwettbewerb im Labor stattfand. Am Vormittag haben wir eine Vorlesung über die Chemie der Schokolade gehört. Im Anschluss an die Vorlesung wurde ein Quiz veranstaltet, für jede richtige Antwort gab es ein Stück Schokolade als Prämie.

Nach einem kurzen Mittagessen ging die eigentliche Laborarbeit los. Wir sollten verschiedene Stoffe in Schokolade und Kakaobutter nachweisen wie z. B. Fette oder Zucker. Um das Fett in der Kakaobutter nachzuweisen, musste diese z. B. erst mit Natriumhydroxid in ihre Bestandteile gespalten werden. Nach etwa zwei Stunden im Labor sollten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse eine Stunde lang auswerten und für den Vortrag aufbereiten, um sie anschließend einer Jury zu präsentieren. Die Präsentation war ziemlich aufregend.

Danach, zurück in Rostock, organisierten wir uns unser Abendessen selbst (im Hostel gab es keins). Wir sind dann bald zu Bett gegangen, weil es ein anstrengender Tag war und der nächste auch einer werden würde.

Am Donnerstag mussten wir auch wieder früh aufstehen und direkt nach dem Frühstück mit der Straßenbahn in eine Schule fahren, wo uns eine dreieinhalbstündige Chemieklausur erwartete. Dann gab es in der Mensa der Schule Mittag. Im Anschluss besuchten wir das Darwineum im Zoo Rostock. Hier ist ein Großteil der Lebensgeschichte auf der Erde mit nachgestellten Lebensräumen mit so genannten „lebenden Fossilien“ (wie z. B. Pfeilschwanzkrebsen) dargestellt. Wir hatten eine Führung, aber für die Fülle der Information eigentlich nicht genug Zeit. Dann ging es mit der Straßenbahn zurück ins Hostel. Nach kurzer Freizeit, in der wir unser Abendessen erneut selbst organisieren mussten, ging es gemeinsam ins Kino.

Am nächsten Morgen mussten wir noch früher aufstehen als an den Tagen zuvor, weil bereits um kurz nach acht Uhr die Siegerehrung stattfand. Hier gab es eine tolle Überraschung für mich: Im praktischen Gruppenwettbewerb hat meine Gruppe den 1. Platz erreicht.

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Müde, aber voller schöner Eindrücke, kehrten wir nach Hause zurück. Schade, dass dieser Wettbewerb nur bis zur zehnten Klasse geht! Zum Glück gibt es noch die Internationalen Science-Olympiaden …

Bjarne Wiedenmann, 10c