Der Struwwelpeter ruft!

„Struwwelpeter – überall“: Einladung zur Premiere ins Gymnasium Heidberg
Donnerstag, 22. März 2012, Beginn: 19:00 Uhr in der Pausenhalle des Gymnasiums Heidberg

Dr. Heinrich Hoffmann, der Autor der Struwwelpeter-Geschichten, hätte sicherlich seine helle Freude daran gehabt, wenn er der fantasievollen Inszenierung seiner Struwwelpeter-Geschichten am Donnerstag, dem 22. März, um 19 Uhr im Gymnasium Heidberg beiwohnen könnte. Was im 19. Jahrhundert als Erziehungshilfen für ratlose Eltern gedacht war, wird jetzt zu einem Potpourri höchst amüsanter deutsch-russischer Satiren.

Auch wer des Russischen nicht mächtig ist, wird seinen Spaß an dieser Aufführung haben, in der die russischen Schüler aus St. Petersburg Deutsch und die deutschen Schüler Russisch sprechen. Wer auf sicher gehen möchte, liest die Zusammenfassungen auf der Rückseite des Flyers, den auch vor der Premiere jeder Besucher der Aufführung erhält.

Dies ist bereits das 10. Theater-Kooperations­projekt des Gymnasiums Heidberg mit der Schule 72 in St. Petersburg. Es bildet einen Höhepunkt und einen Abschluss, denn Ursula Wegehenkel, Dr. Elke Hertel und Nina Chruleva werden die Verantwortung an die Russischlehrerin und erfolgreiche Theaterpädagogin Katja Heumann übergeben, die die deutsch-russische Theater-Tradition fortsetzen, aber eigene Akzente setzen wird.

Deshalb wird mit diesem Theaterspiel ein Rückblick auf all die bisherigen Stücke des deutsch-russischen Teams gegeben: Struwwelpeter wird zum „Ehemann der Prinzessin“; der böse Friederich ärgert die Tiger aus „Der Tiger ist los“; der „wilde Jäger“ trifft die „Sommerfrischler“; das vom Feuer faszinierte Paulinchen trickst „Schneewittchen“ und die 7 Giganten aus; „Max und Moritz“ führen einen weiteren üblen Streich am Suppen-Kaspar aus; „Katharina die Große“ bestraft die eitlen Kinder, die ihre Nichte diskriminieren; Hans Guck-in-die-Luft verguckt sich in „Die arme Lisa“; „Peter der Große“ löst das Problem des Daumenlutschers Konrad;  das „doppelte Lottchen“ trifft auf die fliegenden Zwillinge Robert und Robert und schließlich beruhigen Max und Moritz den „Zappel-Philipp“, indem sie ihm Schneewittchen als Freundin zuführen.

So werden aus den tragischen Struwwelpeter-Geschichten originelle Satiren. Auch Musik und Tanz gehören wieder dazu – präsentiert von der deutsch-russischen Theatergruppe und dem international erfolgreichen Ensemble „Tanzbrücke“ unter der Leitung von Natalja Dergatcheva. Der Abend wird kurzweilig sein!

Möglich ist das große Projekt dank der Unterstützung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, der Senatskanzlei, der Schulbehörde der Stadt Hamburg und von Gazprom Germania.