Frau Dr. Hertel in der türkischen Presse

Anlässlich des Mehrsprachenfestes wurde die dort vertretene türkische Presse auf ein Statement von unserer Abteilungsleiterin für die Beobchtungsstufe, Frau Dr. Hertel, aufmerksam, die nicht nur befürwortet hatte, dass die in Deutschland lebenden und aufwachsendenKinder türkischer Abstammung ihre Muttersprache erlernen sollen, sondern dass es auch hilfreich ist, wenn die Eltern dieser Kinder die deutsche Sprache lernen.

Ein daraufhin mit ihr geführtes längeres Interview ist Anfang November in Auszügen in der türkischen Zeitung Zaman (Online-Version siehe hier) erschienen.

Hier geht es zum Original-Pressebericht.

Unsere Schülerin Sümeyra Sevme hat den Inhalt der beiden betreffenden Artikel  in ihren Kernaussagen zusammengefasst:

Dr. Elke Hertel: “Für die Bildung ihres Kindes müssen Sie Deutsch lernen“

Frau Dr. Elke Hertel sagt in dem Interview, dass sie für eine zweisprachige Erziehung ist. Die Kinder der Migranten sollten Deutsch und ihre Muttersprache (bzw. Herkunftssprache) lernen. Aber es sei sehr wichtig, dass auch die Eltern der Migrantenkinder Deutsch lernen. Wenn die Eltern Deutsch sprechen können, dann können sie mehr Kontakt zur Schule und in der Gesellschaft haben. Es sei von Vorteil, mehrere Sprachen sprechen zu können. Wer mehrere Sprachen sprechen kann, ist selbstbewusster und kann auch in verschiedenen Ländern arbeiten.Das verbessert die Karrierechancen in einer globalisierten Welt.Für das Sprachenlernen gibt es keine Altersgrenze.  Frau Dr. Hertels Schwiegervater hat nach einer Türkeireise in hohem Alter noch Türkisch gelernt.Was ihre Sprachkenntnisse betrifft, so sind Migranten häufig im Vorteil, denn sie sprechen ihre Herkunftssprache und Deutsch; darüber hinaus lernen sie in der Schule häufig zwei weitere Sprachen. So sprechen sie nach Abschluss des Gymnasiums mindestens vier Sprachen.

 

Deutsche Zusammenfassung der Pressetexte: Sümeyra Sevme (S 3)