Bericht vom Russland-Austausch

Peterhof_kl

Russland – viele neue Erfahrungen
Am Donnerstag, den 17. Juni 2010, war es so weit: Pünktlich um 11:00 Uhr flog das Flugzeug von Hamburg nach St. Petersburg ab. Mit an Bord 30 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums, die von nun an  sieben Tage in Gastfamilien in St. Petersburg verbringen würden. Sieben Tage in einem anderen Land, einer anderen Kultur, mit anderen Sitten und vor allen Dingen mit einer anderen Sprache.

Um 15:30 Uhr Ortszeit landete die Gruppe in St. Petersburg. Man beachte die Zeitverschiebung um + 2 Stunden! Mit gemischten Gefühlen ging es dann nach draußen, wo die jeweiligen Austauschpartner schon ungeduldig auf ihre Gäste warteten.

Erst einmal fuhren wir „nach Hause“. Nach etwa einer dreiviertel Stunde Fahrt mit dem Auto waren wir angekommen. Heruntergekommene Hochhäuser, Plattenbauten soweit das Auge reicht und ungepflegte Treppenhäuser trübten den ersten Eindruck. In den Wohnungen erwartete uns das völlige Gegenteil. Sie waren hell, freundlich und  modern eingerichtet. Vor allem die Gastfreundschaft der Familien, die wohl darauf  bedacht waren, den Gast mit Essen zu „füllen“, war beeindruckend.

In den folgenden Tagen gab es dann Unternehmungen, vormittags mit der großen Gruppe und nachmittags mit den Austauschpartnern, meist mit mehreren in Kleingruppen zusammen.

So erhielten wir Schüler/innen morgens einen Eindruck von der Geschichte St. Petersburgs mit vielen Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer, der Peter-und-Paul-Festung, der Isaakskathedrale, der Eremitage und dem Peterhof mit seinen zahlreichen Fontänen. Des Weiteren wurde ein Besuch beim deutschen Konsul ermöglicht, der sonst nie Zeit für Schulklassen hat. Er schilderte seine Eindrücke, erzählte über seine Arbeit und gab Tipps wie man sich in St. Petersburg zu verhalten hat. Nachmittags und abends lernten wir das Stadtleben kennen.
Besonders war, dass zur Zeit des Besuches „weiße Nächte“ herrschten und es nicht richtig dunkel wurde.

Am Donnerstag, den 24. Juni 2010, ging es mit dem Flieger wieder zurück nach Hamburg. Alle waren froh und glücklich, ihre Familie wieder in die Arme schließen zu können. Und es gab sehr viel zu erzählen!

Fazit: Die Reise war sehr schön! Wir haben viele neue Eindrücke gewonnen. Scheinbar laufen die Uhren in St. Petersburg schneller, selbst die Rolltreppen fahren schneller. Nun sind wir gespannt auf den Gegenbesuch unserer Austauschpartner und -partnerinnen.

Henrike Diekhoff (9d)