1970-1979

Hinweis: Die Chronik für diese Dekade kann noch „nachgebessert“ werden. Wer Lücken erkennt und weiß, wie sie gefüllt werden können/müssen, der sende uns die entsprechenden Informationen (Jahr, Monat, Ereignis, ggf. beteiligte Personen) bitte via E-Mail.

 

1970

1. April
Das „Gymnasium am Heidberg, neusprachliches und mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium“, wird auf dem Gelände der Grund-, Haupt- und Realschule Am Heidberg in zwei Pavillons für die ersten vier Klassen gegründet. Schulleiter wird Georg Kaiser. Gründungslehrkräfte: Gabriele Matthies, Liselotte Petersen, Anke Seidel, Anneliese Wassermann, Ursula Wegehenkel

8. April
An jenem Mittwoch werden 124 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in der Pausenhalle der Schule Stockflethweg eingeschult.

18. Juni
Wahl des ersten Elternrats. Erster Vorsitzender wird Heinrich Biehl.
Außerdem: Gründung eines Bauausschusses. Vorsitz: Ulrich Brandt

8. Juli
Gründung des Schulvereins. Vorsitz: Ingeborg Brandt.

Im Laufe des Jahres 1970
Gründung einer Russisch-AG durch Lehrerin Ursula Wegehenkel
Gründung einer Schach-AG durch Dr. Peter Wegehenkel
Gründung von Chor und Orchester durch Musiklehrer Henning Meves.

 

1971

ründung einer Laienspiel-AG durch Michael Märtig. Aufführung des Stücks „Konferenz der Tiere“ in der Aula der Schule Stockflethweg.
Gründung der ersten Russisch AG für Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen mit 60 (!) Teilnehmern durch Ursula Wegehenkel.
Erste Kennenlern-Reise: Die vier 6. Klassen fahren samt Lehrern und Schulleiter nach Schönhagen/Ostsee.

November
Hausmeister Egon Mielke tritt seinen Dienst am Gymnasium Heidberg an.

 

1972

Januar
Die Schule heißt jetzt „Gymnasium Heidberg“.

April
Die Schulbehörde hat drei „Zweite Fremdsprachen“ genehmigt: Französisch, Russisch und Latein.
Erste Schülerzeitung (ohne Titel), Preis DM 0,30. Wird nach drei Ausgaben eingestellt.
Wahl der ersten so genannten „Schülermitverantwortung (SMV)“. Erste Schulsprecherin: Almuth Rönner. Stellvertreter: Stefan Weißenrieder, Susanne Rehder.

4. Oktober
Grundsteinlegung für den Doppel-H-Bau. Auf dem Gelände der „Schule Am Heidberg“ stehen mittlerweile sieben Pavillons.

14. Dezember
Das Gymnasium Heidberg wird in einem ganzseitigen Zeitungsartikel vorgestellt (im „Alstertal-Anzeiger“, der Regionalbeilage des Hamburger Abendblatts).

 

1973

6. März
Kommunalpolitiker von SPD, CDU und FDP informieren sich vor Ort über die Raumnot am Gymnasium Heidberg.

Sommer
Fertigstellung des Fuß- und Radweges Hohe Liedt

Herbst
Es wird eng am Gymnasium Heidberg: Der Doppel-H-Neubau kann nicht wie geplant zum Schuljahresbeginn bezogen werden.

2. August
228 neue Schüler in sieben 5. Klassen werden am Gymnasium Heidberg eingeschult. Die Raumnot zwingt dazu, die 6. Klassenstufe (ebenfalls sieben Klassen) vorerst an umliegenden Schulen einzuquartieren. Die Lehrer pendeln zwischen den Schulen mit einem Roten-Kreuz-Bus.

17. September
An einer Sitzung des Ortsausschusses Fuhlsbüttel nehmen mehr als 100 Eltern des Gymnasiums teil. Sie wünschen Auskunft darüber, wann die Baumaßnahmen vorangehen. Die 25 Zuhörer-Plätze im Sitzungssaal reichen nicht. Die Politiker müssen ihre Tagung in die Kantine verlegen.

November
Bezug des Doppel-H-Gebäudes. Dieses beherbergt außer Klassen u.a. auch Hausmeisterwohnung, Lehrerzimmer, Büro, Turn-Großraum und Fachräume für naturwissenschaftlichen Unterricht.

 

1974

Frühjahr

An der Kreuzung Hohe Liedt/Tangstedter Landstraße wird auf Initiative des Elternrats eine Ampel installiert.

19. Juni
Anhörung von Schulleitung und Eltern im Rathaus wegen des Standortes der geplanten Bezirkssporthalle. Die Sportvereine favorisieren das Sportzentrum Oehleckerring. Doch das Gymnasium kann die Politiker überzeugen und erhält den Vorzug.

Oktober
Erste Auslandsreise einer Heidberg-Klasse: Die 9c fährt für drei Wochen nach England, begleitet von den Lehrerinnen Ursula Wegehenkel und Margarethe Egdorf. Kontakte für einen Austausch mit einer Schule in Rugby (GB).

 

1975

Februar
Das Oberstufenhaus ist fertig und wird bezogen.

September
Schüleraustausch mit Rugby (GB), Leitung: Jan Beyer.

November
Baubeginn des Fachraumhauses.

 

1976

September
Schülertaustausch mit Rugby (GB), Leitung: Jan Beyer.

Oktober
Baubeginn des Eingangszentrums.

 

1977

Januar
Betriebsarbeiter Franz von Maikowski tritt seinen Dienst an.

13. Januar
Einweihung der Bezirkssporthalle durch Innensenator Werner Staak. Prominenter Gast: Bundesfinanzminister Dr. Hans Apel (das Gymnasium liegt in seinem Wahlkreis). Er nimmt an einem Jux-Fußballspiel in der Politiker-Mannschaft teil und prellt sich das Knie. Sieger des Turniers wird die Eltern-Mannschaft mit Ex-HSV-Profi Horst Schnoor im Tor.

17. Juni
Erste Reise einer Heidberg-Gruppe in die Sowjetunion. 16 Schüler des 2. Semesters und der 10. Klasse fahren unter Leitung von Elke Hertel und Horst Barbian nach Moskau und Leningrad.

5. Juli
Richtfest für das Eingangszentrum.

September
Das Fachraumhaus ist fertig und wird bezogen.

19. November
Offizielle Einweihung des Fachraumhauses mit einem Tag der offenen Tür.

 

1978

Erstmals wird Informatik als Unterrichtsfach angeboten.
Laborant Ingo Muthorst tritt seinen Dienst an.

Frühjahr
Die Außensportanlage ist fertig.

9. Mai
Mit der Einweihung des Eingangszentrums ist das Gymnasium fertiggestellt. Es erfolgt auch die formelle Übergabe durch den Bauträger an das Amt für Schule in Anwesenheit von Schulsenator Günter Apel. Die Baukosten betrugen insgesamt 18,9 Mio. DM.

1. Juli
Die ersten 69 Abiturienten verlassen das Gymnasium Heidberg.
Astrid Warncke qualifiziert sich über die Landes-Olympiade und die Bundes-Olympiade für die Internationale Russisch-Olympiade in Moskau, an der sie erfolgreich teilnimmt.

Winter
Erste Ausgabe der „Heidberg-Informationen“.

 

1979

Einführung einer „3. zusätzlichen Fremdsprache“: Ab Klasse 9 kann Spanisch gewählt werden. Damit bietet die Schule jetzt insgesamt fünf Sprachen an.

Januar
Durch anhaltende Schneefälle kommt es zur Schneekatastrophe in Norddeutschland. Auch das Gymnasium schneit völlig zu.

18. Februar
Nach weiteren heftigen Schneefällen schaufeln Lehrer, Eltern und Schüler an jenem Sonntag gemeinsam die Schule wieder frei.

Mai
In der Pausenhalle wird auf Initiative des Elternrats der Pausenverkauf eingerichtet. Mütter melden sich freiwillig, um den Schülern in den Pausen Brötchen und Getränke zu verkaufen.

Oktober
Eine weitere Reise in die Sowjetunion findet statt, diesmal nach Moskau, Leningrad und Nowgorod. Leitung: Elke Hertel und Horst Barbian.

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Zuletzt aktualisiert am 26. Oktober 2012

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