Profilreise „Paris 2012“

Die französische Hälfte des Sprachprofils trat seine Reise in eine der schönsten Städte der Welt, Paris, am 3. September 2012 an. Um 7:10 Uhr hob die Air France Maschine bereits ab und setzte uns eineinhalb Stunden später sicher am Charles de Gaulle Flughafen ab.

Direkt nach Unterbringung der Gepäckstücke im „MIJE“, unserer Jugendherberge im 4. Arrondissement, ging es auch schon los.

Das Viertel nennt sich „le Marais“ und ist jüdisch geprägt. Louise, die sich bereits gut in dieser Gegend auskennt, zeigte uns die nähere Umgebung, unter anderem einen Falafel-Imbiss, zu dem wir noch oft zurückkehren sollten. Von der ersten Besichtigungstour bereits erschöpft, schoben wir eine kleine Pause am „Place des Vosges“ ein , einem der archetektonisch schönsten Plätze der Stadt.. Es folgte eines meiner persönlichen Highlights, der Besuch im „Centre Pompidou“, dem Museum für Moderne Kunst.

Der nächste Tag begann mit einer Führung, d-h. einem begleiteten Rundgang durch das „Musée Carnavalet“ , das die Geschichte von Paris authentisch zeigt. Wir waren alle erstaunt, wie viel wir bereits einordnen konnten und stolz, unserem Guide bestens folgen zu können.

Danach folgte, worauf sich viele von uns schon besonders gefreut hatten: der Gang über die „Champs Elysées“. Mit nur zwei Augäpfeln war kaum alles zu erfassen, was uns geboten wurde; die reine Mädchengruppe kam fast ins Kreischen. Nadine und Isabelle informierten uns vor Ort über Sehenswürdigkeiten wie den „Arc de Triomphe“, von dem wir einen einzigartigen Blick über ganz Paris hatten.

Am dritten Tag besuchten wir „La Grande Mosquée de Paris“ (Die Große Moschee von Paris), welche uns paradiesische Bilder , leckeren Tee und kleines süßes Gebäck bescherte; Amélie versorgte uns mit den nötigen Informationen hierzu. Am Nachmittag bereicherte das „Musée d’Orsay“ unsere Künstlerherzen um einmalige Eindrücke. Lena erzählte auf dem Rückweg etwas über die moderne Architektur, die wir gehäuft vorfanden. Am Abend feierten wir ein wenig in Mariams 18. Geburtstag hinein und schenkten ihr damit hoffentlich einen unvergesslichen Eintritt ins 19. Lebensjahr.

Der vierte Tag begann trotz der vorausgegangenen sonnigen Tage relativ kalt, so dass wir bei der Besichtigung von Schulen im Marais und beim Besuch der Terrasse des Institut du Monde Arabe  mit Mme Boucher etwas fröstelten. Der Friedhof „Père Lachaise“ wurde uns von Mariam mit ein paar recherchierten Erläuterungen nähergebracht. Anschließend ging es in das 20. Arrondisment Belleville, welches für seine multikulturellen Einwohner bekannt ist. Mit Sadias Hintergrundwissen und unseren persönlichen Eindrücken konnten wir uns von Bellevilles Vielseitigkeit ein Bild machen.

Die Kirche „Sacre-Coeur“ sahen wir uns dann am Nachmittag an und staunten gleichzeitig über den angrenzenden „Place du Tertre“, der das Arrondissement Montmartre mit seinem künstlerischen Flair zu etwas ganz Besonderem macht. An diesem ereignisreichen Tag durfte die romantische Nachtansicht des „Tour Eiffel“ natürlich nicht fehlen; dies war ein weiterer Höhepunkt der Reise für viele.

Mit dem fünften Tag war auch der Tag der Abreise bereits gekommen. Wir besuchten eine kleine Ausstellung im „Musée Des Arts Décoratifs“ (Dekorative Künste) im Louvre, die einen großen Teilbereich der Entwicklung „Luis Vittons“ von traditionell bis Marc Jacobs widmete und uns natürlich allen sehr zusagte. Viel Zeit für eine Shoppingtour beim Hôtel de Ville (Rathaus) blieb nicht, denn schon am Nachmittag trafen wir uns am „MIJE“ zum Antritt der Rückreise.

Ich denke, ich spreche für die ganze Gruppe, wenn ich sage, wir haben die Reise sehr genossen und unersetzbare Eindrücke gesammelt. Die Fotos vermitteln vielleicht einen kleinen Eindruck.

Kimberly Papenthin (S 3); eingestellt am 12. September 2012