Paris 2019

Die Frankreich-Sprachreise 2019 mit Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 9 führte unter Leitung von Frau Ollinger, Frau Jordan und Herrn Merkel vom 20.–24. Mai 2019 nach Paris. Im Folgenden sind Tagesberichte einiger der beteiligten Schülerinnen und Schüler zu lesen.

Gruppenfoto mit Eiffelturm

Montag, 20. Mai 2019
Am Montag, den 20. Mai 2019 haben wir uns um 4:40 Uhr am Flughafen getroffen. Um 6:40 Uhr ging dann unser Flug, der ohne Schwierigkeiten gut ablief. Die Ankunft war um 8:25 Uhr am Flughafen „Charles de Gaulle“. Dort warteten wir ungefähr eineinhalb Stunden auf den Bus, der uns zum Hotel fahren sollte. Dieser verspätete sich aufgrund eines Staus.
Als wir dann in unserem Hotel ankamen, war es bereits 13:00 Uhr. Zu unserem Pech haben nämlich die Taxifahrer in Paris genau an unserem Anreisetag gestreikt und sämtliche Straßen blockiert. So war die Busfahrt zwar um einiges länger als erwartet, aber wir genossen dennoch unsere gemeinsame Zeit und fingen an, als Gruppe zusammenzuwachsen.
Im Hotel angekommen, haben wir dann nur kurz unsere Koffer abgestellt und fuhren mit der „Métro“ direkt weiter in die Innenstadt. Vor dem Rathaus trafen wir uns mit einer netten Dame, die uns auf eine interessante Führung mitnahm. Dort war es uns möglich, einen ersten Eindruck von der Pariser Innenstadt zu bekommen.
Anschließend sind wir zu einem Restaurant gefahren. Dort gab es Ravioli als Vorspeise, anschließend ein Cordon Bleu mit Kartoffeln als Hauptmenü und zum Schluss als Dessert eine Art Apfelkuchen.
Danach ging es dann wieder mit der Metro ins Hotel, wo wir alle kaputt nach einem langen Tag in unsere Betten fielen.

Meley de Souza, Linda Albrecht, Lea Bootz

Dienstag, 21. Mai 2019
Der Dienstag war unser erster richtiger Tag in Paris. Am Morgen, nachdem wir ausgeschlafen hatten, haben wir um 9:00 Uhr gefrühstückt und sind danach wieder auf die Zimmer gegangen. Wir haben uns fertig gemacht und sind dann um 10:00 Uhr zu den Katakomben gefahren. Als wir dort waren, wurden wir dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Am Eingang wurden wir erst kontrolliert und wurden zu einer Wendeltreppe geführt. Diese war so lang, dass einem schon nach ein paar Schritten schwindelig wurde. Als wir 20 m in der Tiefe waren, wurde uns erst erklärt, wie es zu den Katakomben kam. Wir gingen paar Schritte durch eine dunkle, enge unterirdische und lange Gasse und kamen an einen Eingang, an dem „Arrête! C’est ici l’empire de la mort“ stand. Dort waren die Knochen von sechs Millionen Parisern gelagert. Als wir dort fertig waren, kamen wir wieder an eine Wendeltreppe und waren dann an einem anderen Ende. Gemeinsam mit den Lehrern spazierten wir durch den Jardin du Luxembourg und hatten einen wundervollen Eindruck von Paris. Schlussendlich hatten wir die Chance, alleine mit drei weiteren Schülern Paris zu erkunden. Anfangs war es schwierig mit der Metro klar zu kommen, jedoch gewöhnte man sich mit der Zeit daran. Mit der Hilfe von einigen Parisern kamen wir gut durch Paris. Ganz zum Schluss trafen wir uns wieder mit den Lehrern und fuhren dann zum Hard Rock Café. Dort hatten wir ein gutes Abendessen und einen schönen Abend.
Sarah Sadiqi, Badeel Bukhari, Lasse Voß

Mittwoch, 22. Mai 2019
Um 9:00 Uhr haben wir gefrühstückt und sind anschließend direkt zur Metro marschiert. Wir sind mit der Bahn zur Bootstation gefahren und haben ein „Bâteau-Mouche“ betreten. Auf diesem  bekamen wir eine Führung für die Sehenswürdigkeiten an der Seine, wie zum Beispiel Notre-Dame, die Île de la cité, dem Louvre und viele schöne Brücken. Als die Führung zu Ende war und wir an Land angelegt hatten, haben wir den Weg zum Eiffelturm aufgesucht. Nun konnten wir den Eiffelturm besteigen oder unsere Zeit anders verbringen. Einige Schüler waren auf der Champs-Elysées und bestaunten den Arc de Triomphe. Am Ende unserer Freizeit trafen wir uns am ausgewählten Treffpunkt wieder. Da wir alle Hunger hatten, passte der Besuch im „Flunch“ perfekt. Anschließend sind wir mit der Metro nach Hause gefahren.
Avraz Sandullah, Leon Wobbe, Tom Hindenburg und Daniel Zamani

Donnerstag, 23. Mai 2019
Am Donnerstag war es endlich so weit. Wir gingen zum Louvre! Der Louvre ist ein weltbekanntes Museum in Paris. Es ist das meistbesuchte und drittgrößte Museum der Welt. Das berühmteste Gemälde, das man dort besichtigen kann, ist „La Joconde“, besser bekannt als Mona Lisa von Leonardo da Vinci. 
Nach dem Frühstück sind wir mit der Métro dorthin gefahren. Auch wenn die Métro wieder sehr voll war, war dies für uns nichts Neues. Nach einer halbstündigen Fahrt waren wir endlich da. Von außen sah der Louvre wirklich wunderschön aus. Die riesige Glaspyramide im Innenhof hat uns überwältigt. Auch von Innen sah der Louvre sehr interessant aus. Zu sehen gab es viele Skulpturen und Kunstwerke. Man hätte Tage in dem Museum bleiben müssen, um wirklich alles zu besichtigen. Highlight war natürlich die Mona Lisa. Das Gemälde ist eigentlich viel kleiner, als man es sich vorstellt. Nach dem Besuch im Louvre hatten wir eine einstündige Pause, die wir für einen kleinen Snack genutzt haben. Unser Treffpunkt war die Métro-Station Saint-Paul. Dort haben wir uns alle versammelt und einen kleinen Spaziergang gemacht. Dann gab es erneut eine Pause, die jeder nutzen konnte, wie er wollte. Wir (Alexandra, Ismail und Alina) sind dann zum Eiffelturm gegangen und zu Fuß sind wir bis zur zweiten Etage gekommen. Unser Ziel war anfänglich, es bis auf die oberste Etage zu schaffen, jedoch war die Anstellschlange zum Lift so lang, dass wir es bei der zweiten Etage belassen haben. Nichtsdestotrotz waren wir auf dem Eiffelturm und hatten einen super Ausblick auf einen Teil der Stadt. Wir haben versucht, so viele Fotos wie möglich, zu machen, auch wenn es etwas schwierig war mit der großen Menschenmenge. Wir haben letztendlich die gesamte Pause auf dem Eiffelturm verbracht. Nach der Pause sind wir dann zur Rivoli Buffeteria gegangen. Das Essen war sehr lecker. Am Ende des Tages sind wir dann zurück zum Hotel gefahren und haben uns noch lange mit unseren Freunden unterhalten, bis wir eingeschlafen sind. So ein Tag in Paris kann schon ziemlich anstrengend sein.
Alexandra Falkenberg, Alina Engelmann

Freitag, 24. Mai 2019
Nach dem Frühstück haben wir unsere Koffer in einem extra Raum des Hotels abgestellt und sind dann mit der Metro direkt zum Sacré Coeur gefahren. Zunächst haben wir die „mur des je t’aime“ besichtigt, ein große blaue Wand, auf der in über 200 Sprachen „Ich liebe dich“ steht.  Dort haben wir viele Fotos gemacht und sind danach weiter zu Fuß zum Sacré Coeur gegangen. Von dort aus nahmen wir dann den Funicilaire (Standseilbahn)  und sind damit den Hügel hoch gefahren. Ab da hatten wir dann genug Freizeit, um den Ausblick und die letzten Stunden der Sprachreise zu genießen. Währenddessen konnte man die Stadt besichtigen oder mit Straßenmusikern singen (alle Videos findet ihr unter den Instagram account music.by.icc.). Zum Schluss sind wir dann in einem Restaurant essen gegangen mit typischen französischen Gerichten. Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, um unsere Koffer abzuholen und mit dem Bus zum Flughafen zu fahren. Dort mussten wir noch etwas warten, bis es um 20:25 Uhr zurück nach Hamburg ging. Dort sind wir alle gut angekommen. Die Reise hat uns sehr gefallen.
Svea Jung, Ismail Cedric Cisse