Forscher-AG im Watt

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Wer kennt ihn nicht – den Leuchtturm mit den beiden daneben stehenden Wohngebäuden. Er steht an der Nordwestspitze der schleswig-holsteinischen Halbinsel Eiderstedt. Dorthin fuhren am 12. Juni 2015 neun Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6, um auf einer Tagesexkursion im Wattgebiet vor Westerhever ihre Geländearbeiten für ihre Forschungsprojekte durchzuführen.

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Ihre Ergebnisse, für deren Erreichen aber noch zahlreiche Laborarbeiten zu erledigen sind, werden sie beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ im Februar 2016 vorstellen. Sie arbeiteten in den Salzwiesen (das ist das Gebiet vor dem Hauptdeich) unter Anleitung ihrer Betreuer Heidi Schaefer und Wolfgang Fraedrich sowie der ehemaligen Jungforscherin Joline Friese, die als Lehramtsstudentin bereits im zweiten Jahr am Gymnasium Heidberg Projekte betreut.

Salzwiesenprofil
© Nationalpark Wattenmeer

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Zunächst gab es für die ganze Gruppe eine Einführung in das Thema, bei dem auch das „Erfahren mit allen Sinnen“ bei einer Barfußraupe im Mittelpunkt stand. Im Anschluss daran arbeiteten die Mädchen und Jungen arbeitsteilig für ihre eigenen Projekte. Sie suchen zum Beispiel Antworten auf Fragen wie „Wer produziert im Watt der Sauerstoff?“, „Was sind Kieselalgen und welche Bedeutung haben sie im Lebensraum Watt?“ oder „Wie verändert sich die Vegetation, wenn man vom Deich ins offene Watt hinausgeht?

Nach sechs Stunden Feldarbeit waren zahlreiche Probenbeutel mit unterschiedlichstem Material gefüllt. Damit wird im Labor weitergearbeitet, u. a. auch in einem Labor der Universität Hamburg.