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Geschichte

Aus klein wird groß!
Zur Geschichte des „Großen Heidbergers“!

Zuerst waren es nur  drei  DIN A4-Bögen! Eng  mit der Maschine beschrieben, oben durch eine Tackerklammer zusammengehalten und auf dem Fotokopierer „gedruckt“, so sah 1988 der Vorgänger unserer Schulzeitung, der „Kleine Heidberger“, aus (vgl. Ausgabe 1 vom Oktober 1988). Herausgeber war der Elternrat und berichtet wurde damals über die gleichen Themen wie heute: Sprachwettbewerbe, das Nikolausturnier, den Tag der offenen Tür und über eine „entwicklungspolitische“ Klassenreise nach Tunesien. Das Redaktionsteam Sylvia Hagemann und Rena Brandt wurde unterstützt von Ursula Rindfleisch, die  für die Illustrationen zuständig war.

Bereits ein Jahr später wurde aus dem „Kleinen Heidberger“ der „Große Heidberger“. Unter der technischen und redaktionellen Leitung von Herrn Fraedrich erhielt die Zeitung ein professionelleres Layout, beschäftigte ein ganzes Heer von Autoren, rekrutiert aus der Oberstufe, und konnte einen Heftumfang von sensationellen 60 Seiten (Ausgabe 4, 1990) vorweisen.

Dazu wurde er in den ersten drei Jahren auch noch kostenlos an die Leser verteilt. Aber auch der spätere Kaufpreis von 20 Pfennig war eine gute Investition, denn der „Große Heidberger“ informierte nicht nur über weltpolitische Themen wie den „durchgedrehten Diktator Saddam Hussein“, sondern er gab auch Lebenshilfe in Form von Ratschlägen für den Kauf einer Stereoanlage oder die Überlegung über den Gebrauchswert eines Computers. Dazu kamen noch Konzerttipps und kleine Werbeanzeigen, die die Auflage von bis zu 1000 Exemplaren (Sonderausgabe zum Tag der offenen Tür, 1991) finanzierten.

Das ambitionierte Konzept scheiterte. Die Redaktion (Schöne, Hagemann, Fraedrich) beklagte bald den Mangel an Artikeln zu den jeweiligen Leitthemen.

Ab 1993 präsentierten sich die nachfolgenden Nummern in einem schlichteren Design und behandelten nur noch schulinterne Themen.

Im September 1997 erschien der „Große Heidberger“ unter dem Redaktionsteam Dr. Hertel, Raddatz, Steinke-Sedat, Hübel  und Fraedrich zum ersten Mal in seiner charakteristischen blauen Farbe. Alle Vierteljahr erstellte das Team eine vier Seiten umfassende Kurzinfo und zu Weihnachten erschien ein dickes rotes Jahresheft, für das auch wieder viele Schüler Artikel lieferten.

Da seitdem  der Informationsbedarf offenbar weiter gewachsen ist, wurde die Erscheinungsweise erneut umgestellt. Es zeigte sich, dass sich pro Jahr drei umfangreichere Hefte gut füllen lassen.

Nach Peer Raddatz übernahm Angela Dröse die Gestaltung dieser Hefte bis zur Nr. 46.

Seit Ausgabe Nr. 47 arbeitete eine neues Redaktionsteam u. a. mit Frau dr. Hertel und bemühte sich kontinuierlich um die Verbesserung zumindest des Erscheinungsbildes der Zeitschrift. Letzte schon fast revolutionäre Neuerung: Nach mehr als zehn Jahren verabschiedete sich der „Große Heidberger“ von seiner blau/schwarzen Einbandgestaltung und präsentierte mit der Nr. 53 erstmals einen Umschlag in Farbe!

Zunehmend gewann jedoch die Information über unsere seit 2009 neu gestaltete Website an Bedeutung, sie ist zeitnah und stets aktuell. Die letzte Ausgabe erschien im Januar 2012 anlässlich des Tages der offenen Tür.

Silke Maurit-Moritz, Achim Ahlgrimm, Wolfgang Fraedrich
Zuletzt geändert am 28. November 2012
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