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Klassen 7 bis 10

„Die Sekundarstufe I des Gymnasiums (Klassenstufen 7 bis 10) baut auf den in der Beobachtungsstufe erworbenen Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Sozialformen auf. Die Schülerinnen und Schüler werden durch zunehmende fachliche Differenzierung und eigenverantwortliche Gestaltung des Lernens auf die gymnasiale Oberstufe vorbereitet.
Die Klassenstufe 10 ist das letzte Jahr der Sekundarstufe I, sie dient gleichzeitig der Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Studienstufe. Die Schülerinnen und Schüler und die Schulen vergewissern sich der auf der Sekundarstufe I erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, so dass die Schülerinnen und Schüler am Ende des Jahrgangs 10 ihre Prüfungsfächer und Kurse der Studienstufe eigenverantwortlich wählen können.
Mit der Vorbereitung auf die Studienstufe wachsen neben den inhaltlichen und methodischen Anforderungen auch die Anforderungen an die Selbstständigkeit des Lernens und Arbeitens, an die Verantwortung für die Gestaltung des eigenen Bildungsganges sowie an die Verständigung und Zusammenarbeit in wechselnden Lerngruppen.“ (Allgemeiner Teil des Bildungsplans Sekundarstufe I, 2008; S.2)

Ein ganz wesentlicher Schwerpunkt unserer Arbeit liegt darin, die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Individualisierung durch entsprechende Unterrichtsangebote und Angebote im außerunterrichtlichen Bereich sind in diesem Zusammenhang ganz wesentlich. Dies soll hier stellvertretend an einem Beispiel aufgezeigt werden:
Mit der Teilnahme an dem von der Körber-Stiftung in Hamburg unterstützten Projekt „Schulen im Fluss“ haben wir inzwischen im zweiten Jahr die Möglichkeit, einen kompletten Jahrgang (in unserem Fall die 8. Klassen) an das forschende Lernen heranzuführen. Die an diesem Projekt beteiligten Lehrkräfte arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern an einem gemeinsamen Thema, das unter dem Blickwinkel der verschiedenen Fachrichtungen – unter Einbezug fachspezifischer aber auch fachübergreifender Methoden – behandelt wird. Die Arbeit erfolgt sowohl im Regelunterricht als auch an mehreren Forschertagen und während einer kompletten Projektwoche innerhalb eines ganzen Schuljahres.
Selbstverständlich stehen die Lehrkräfte dabei in regem Austausch, um die jeweils gemachten Erfahrungen auszutauschen udn das erreichte zu evaluieren. So betrachtet ist es auch ein Lernprozess für die Lehrkräfte. Auf Fragen wie etwa „Wie könnten individuelle Arbeiten der Schüler auch individuell gecoacht werden?“,  „Wie kann Projektarbeit als Prozess angemessen bewertet werden?“ oder  „Wie können auch schwächere Schüler von Forschungsprojekten wie diesen profitieren?“ werden noch zufriedenstellende Antworten gesucht – aber alle Beteiligten sind auf gutem Weg.

Detailfragen zum Projekt „Schulen im Fluss: Schokolade – die bittersüße Fairsuchung“ beantwortet der Koordinator für dieses Projekt, Uwe Fehrmann (fm@gymnasium-heidberg.de).

Durch den Wegfall der Vorstufe (im auslaufenden 9-stufigen Gymnasium der 11. Jahrgang) kommt der pädagogischen Arbeit in der 10. Klasse eine besondere Rolle zu, die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Studienstufe. Hier legen wir besonderen Wert darauf, die in der Studienstufe ausdrücklich geforderte Selbstständigkeit im Arbeiten – gleich ob in Einzel- oder Teamarbeit – zu fördern. Aufbauend auf den Vorkenntnissen, (methodischen) Fertigkeiten und Erfahrungen der Schüler werden neue Sachverhalte erarbeitet und vertieft und Methodenkenntnisse erweitert und vertieft. Dabei orientieren wir uns maßgeblich an den Bildungsstandards für die Sekundarstufe I, die in den letzten Jahren mehr und mehr die Lernziele in den Richtlinien ablösen und zu Kompetenzen in den neuen Bildungsplänen geworden sind und noch werden.

Service:
Vertiefende Informationen bietet eine 228 Seiten umfassende Publikation des Bundesministeriums für Bildung und Forschung:
BMBF [(Hrsg.), 2007]: Zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards – eine Expertise. Bonn, Berlin.

Service:
Ebenso informativ – wenn auch weniger umfangreich – ist eine als PDF abrufbare Präsentation von Eckhard Klieme, die anlässlich einer KMK-Fachtagung „Implementation der Bildungsstandards“ in Berlin am 2. April 2004 vorgetragen worden ist:
Klieme, E. [2004]: Der Beitrag von Bildungsstandards zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in Schulen – Implementation, Weiterentwicklung und Nutzung der Standards.

Service:
Auf der Website des deutschen Bildungsservers können weitere interessante Informationen abgerufen werden.

Für die Beantwortung von allgemeinen Fragen der Mittelstufe (Klassen 7-10) steht unsere Mittelstufenkoordinatorin, Frau Maren Rottmann-Petersen, zur Verfügung (mittelstufe@gymnasium-heidberg.de).

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