Förderangebote

ACHTUNG: Hier kann das aktuelle Förderprogramm des Gymnasiums Heidberg
für das Schuljahr 2016/2017 abgerufen werden.

In Hamburg steht das Konzept Fördern statt Wiederholen (oder: Nachhilfe statt Sitzenbleiben), das nach Abschaffung des Sitzenbleibens im Schuljahr 2010/2011 eingeführt worden und über die „Verordnung über die besondere Förderung nach §45 des Hamburger Schulgesetzes“ (VO-BF) geregelt ist.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema findet man auch in der Handreichung „Alle kommen mit“ des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI Hamburg).

Mit dem Konzept „Fördern statt Wiederholen“ werden alle Kinder gefördert, deren Leistungen den Mindestanforderungen nicht genügen.

  • Für Kinder in der Grundschule, Jahrgänge 0-3:
    wenn die im Bildungsplan Grundschule für ihre Jahrgangsstufe aufgeführten Beobachtungskriterien nicht erfüllt werden.
  • Für Kinder der Jahrgangsstufen 4, 5 und 6, sowie im Gymnasium:
    wenn die Leistungen in einem oder mehreren Fächern mit der Note 5 oder schlechter benotet werden.
  • Für Kinder an der Stadtteilschule in den Jahrgangsstufen 7 bis 10:
    • wenn die Leistungen in einem oder mehreren Fächern mit der Note G5 (*) oder schlechter benotet werden.
    • Bei Kindern, die den mittleren Bildungsabschluss anstreben:
      wenn die Leistungen in einem oder maximal drei Fächern mit der Note G3 (*) oder schlechter benotet werden.
    • Bei Kindern, deren bisherige Leistungen die Versetzung in die Oberstufe ermöglichen:
      wenn die Leistungen in einem oder mehreren Fächern mit der Note G2 (*) oder schlechter benotet werden.
  • Durchführung: in der Regel beschließt die Zeugniskonferenz des Vorhalbjahres über die Förderung. Die Förderung findet zusätzlich zum Unterricht statt und kann durch integrierte Maßnahmen ergänzt werden. Sie wird im Rahmen einer Lern- und Fördervereinbarung zwischen Lehrern, Eltern und Schülern beschlossen.
  • Verschlechtert sich das Leistungsbild einer Schülerin bzw. eines Schülers im Verlauf eines Schulhalbjahres erheblich, kann die zusätzliche Förderung auch im laufenden Schulhalbjahr einsetzen.
  • Die Lern- und Fördervereinbarung kann auch auf Antrag der Sorgeberechtigten geschlossen werden.

Das freiwillige Wiederholen einer Jahrgangsstufe aus besonderem Grund ist gem. § 45 Abs. 2 HmbSG auf Antrag durch die Sorgeberechtigten weiterhin möglich, wenn so eine bessere Förderung der Leistungsentwicklung und der sozialen Integration der Schülerin oder des Schülers zu erwarten ist.
(*) in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 der Stadtteilschulen werden die bisherigen A- und B-Noten der Gesamtschule durch Noten auf erweitertem Niveau (E-Noten) und Noten auf grundlegendem Niveau (G-Noten) ersetzt.
Quelle: Kurzinfo der Elternkammer Hamburg 7/2011 (siehe auch hier)

Zuletzt aktualisiert am 16. November 2016