Eliteschule des Fußballs

Das Gymnasium Heidberg ist seit dem 15. Juli 2009 Eliteschule des Fußballs, am 4. Juni 2010 wurde das Prädikat offiziell verliehen. Dabei gibt es an Hamburgs bisher einzigem Eliteschulen-Standort eine enge Kooperation mit der benachbarten Gesamtschule AmHeidberg, denn den jungen Fußballtalenten müssen alle möglichen Schulabschlüsse offen stehen.

Die Auszeichnung „Eliteschule des Fußballs“ wird vom Deutschen Fußballbund (DFB) vergebenen. Es handelt sich um ein Zertifikat, das für die Förderung der parallelen sportlichen und schulischen Ausbildung von Jugendspielern an Schulen im kooperativen Verbund mit Vereinen und Verbänden verliehen wird.

Am Hamburger Standort werden darüber hinaus auch Spielerinnen und Spieler schulisch begleitet, die vom Alter her den Jugendbereich bereits verlassen haben.

Jüngstes Beispiel am Gymnasium Heidberg ist A-Nationalspielerin Kim Kulig (Frauen-Fußballeuropameisterin 2009 und U20-Junioren-Fußballweltmeisterin 2010), die im Frühsommer 2010 ihr Abitur an unserer Schule bestanden hat.

 

Folgender Text ist übernommen von der offiziellen Website des Deutschen Fußballbundes:

„Die Eliteschulen des Fußballs, denen die enge Kooperation mit Verein und Verband zu Grunde liegt, sollen in Zukunft ein wesentlicher Baustein sein, um talentierten Mädchen und Jungen die Doppelbelastung von Schule und Leistungssport zu erleichtern. Mit der Errichtung von Eliteschulen des Fußballs ist ein weiterer Schritt im Sinne einer optimalen Förderung unserer größten Talente der Region getan. Auch in vielen anderen Teilen Deutschlands gibt es Kooperationen dieser Art, die bereits vorbildliche Arbeit leisten und in naher Zukunft ebenfalls als Eliteschulen des Fußballs ausgezeichnet werden“, erklärte Dr. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), anlässlich der Auszeichnung der ersten Eliteschule des Fußballs am 15. September 2006 in Cottbus.

„Eliteschule des Fußballs“ ist ein Zertifikat für ein gut funktionierendes Netzwerk von Schule, Leistungszentrum und Verband, das garantiert, dass alle Spitzentalente auf umfassende Hilfe- und Serviceleistungen mit dem Ziel einer parallelen sportlichen und schulischen Karriereförderung zurückgreifen können. Dies zeigt sich zum einen in zusätzlichen Trainingseinheiten im Rahmen des Vormittagsunterrichts, zum anderen in Punkten wie beispielsweise Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und zeitlich flexibler Klausurtermine.

„Ziel des DFB ist es, ein bundesweites Netz an Eliteschulen des Fußballs zu knüpfen. Jede dieser Schulen muss an ein Leistungszentrum eines Vereins gekoppelt sein und höchste Qualitätsstandards im Hinblick auf die Förderung der Talente erfüllen. Zur Sicherung der Ausbildungsqualitäten an den Eliteschulen dient ein umfangreiches Zertifizierungssystem. Die Einführung der Eliteschulen ist ein weiterer konsequenter Schritt in der Nachwuchsförderung, durch den die größten Talente der Stützpunkte des Talentförderprogramms in Zusammenarbeit mit den Leistungszentren konzentriert und intensiv gefördert werden können“, erklärt DFB-Sportdirektor Matthias Sammer das Konzept des DFB-Projektes.

Spitzentalente sind einer permanenten Doppelbelastung ausgesetzt. Sie müssen sportliche Anforderungen wie häufiges Training oder zeitintensive Wettspielreisen und Trainingslager mit der schulischen Ausbildung koordinieren. Diese Aufgabe können sie nur durch umfangreiche Hilfen meistern, die Verband, Verein und Schule zusammen bereitstellen!

Hier geht’s zum Flyer mit allen wichtigen Informationen zu den „Eliteschulen des Fußballs“.

Bereits am 15. und 16. April 2002 fand unter dem Motto „Bündnis für den Fußball – Schule, Verein, Verband“ in Potsdam ein Schulfußball-Kongress statt (vgl. Abschlusserklärung). Veranstalter waren der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Sportministerkonferenz (SMK). Dort wurden die Grundlagen für das Programm „Eliteschulen des Fußballs“ gelegt.

Ansprechpartner für Fragen zum Thema „Eliteschule des Fußballs“ am Gymnasium Heidberg ist unser Leistungssportkoordinator Knut Rettig.

Pressemeldungen:

Zuletzt aktualisiert am 1. November 2013

Schreibe einen Kommentar