Außerschulisches Lernen

Der Wahlpflichtkurs Geologie des Jahrgangs 10 hat am 29. März 2018 verschiedene Institute der Universität Hamburg besucht und anschließend im Schülerforschungszentrum Hamburg den Unterricht fortgesetzt. Der Besuch dieser außerschulischen Lernorte diente der Vertiefung der bereits im Unterricht zum Themenbereich „Einführung in die Gesteinskunde“ erbeiteten Inhalte. An Morgen traf sich der Kurs unter Leitung von Herrn Fraedrich im Biozentrum Grindel. Dort gab es einen Einblick in die Möglichkeiten rasterelektronenmikroskopischer Untersuchungen von Gesteinen. Verschiedene REM-Bilder und auch zwei Elementanalysen wurden an einer Gesteinsprobe des Ätna  durchgeführt. Vom Zoologischen Institut ging es dann weiter zum Mineralogisch-Petrographischen Institut. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie Gesteinsdünnschliffe gefertigt werden und wie Gestein mithilfe der Röntgenfluoreszenzanalyse chemisch untersucht werden können.

Mit all diesen Eindrücken ging es dann ins Schülerforschungszentrum Hamburg. In der verbleibenden dreieinhalb Stunden wurden die gewonnenen Eindrücke zunächst sortiert. Danach wurde besprochen, wie die einzelnen Erkenntnisse, die man an Gesteinen

  • durch Beobachtungen am Fundort (also im Gelände),
  • durch das makroskopische Betrachten der Gesteinsproben und
  • durch das Auswerten der verschiedenen Laborergebnisse gewonnen hat,

zusammengefügt werden können, um – bei Vulkangesteinen – die Prozesse während des Ausbruchs nachzeichnen zu können.
Schließlich wurden von verschiedenen anderen Gesteinen Dichtebestimmungen durchgeführt.

Ein Teil der technischen Anlage für die Röntgenfluoreszenzanalyse
Bei der Dichtebestimmung des Gesteins
Ergebnisse werden zusammengetragen